Archiv der Kategorie: Agile

Flipcharts eines Agilisten: Agiler Eisberg

Wozu brauche ich das Flipchart?

Bei der Einführung agiler bzw. schlanker Vorgehensweisen stehen die Rahmenwerke (z. B. Scrum, Kanban) und Praktiken (z. B. Boards, Burn Downs, User Story) oft sehr prominent im Mittelpunkt. Dass es sich bei solch einer Einführung jedoch auch ganz wesentlich um Kultur dreht, geht hierbei oft verloren. Dabei ist gerade das kulturelle Verständnis der Garant für eine erfolgreiche und nachhaltige Einführung moderner Arbeitsweisen. Das Flipchart positioniert diese kulturellen Aspekte als Fundament und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen der Arbeits- und Kulturebene. Flipcharts eines Agilisten: Agiler Eisberg weiterlesen

Flipcharts eines Agilisten: Von der Vision zur User Story

Wozu brauche ich das Flipchart?

Um der Rolle Product Owner bzw. den Stakeholdern darzustellen, wie es möglich ist, dass aus ihrer ursprünglichen Product Vision schlussendlich Aufgaben entstehen, die das Team umsetzen kann. Auch für das Umsetzungsteam selbst, um den großen Zusammenhang zwischen Aufgaben und Product Vision zu erkennen. Insgesamt für alle, die verstehen möchten, wie aus einer Product Vision schließlich Aufgaben und daraus dann ein Product Increment bzw. schlussendlich das fertige Produkt werden kann. Flipcharts eines Agilisten: Von der Vision zur User Story weiterlesen

Flipcharts eines Agilisten: INVEST

Wozu brauche ich dieses Flipchart?

Häufig fragen Teams, Product Owner oder Stakeholder „Was sind denn eigentlich Eigenschaften eines guten Product Backlog Items?“ Bei der Beantwortung dieser Fragen, kann das Akronym INVEST als Gedächtnisstütze weiterhelfen. INVEST kommt aus dem Englischen und steht für Independent, Negotiable, Valuable, Estimated und Tested. Im einzelnen ist damit folgendes gemeint.
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Flipcharts eines Agilisten: Historie zu Agile & Lean

Flipchart zur Erzählung

Wozu brauche ich dieses Flipchart?

Als Agilist wirst du im Laufe deiner Karriere immer wieder nach Herkunft und Hintergründen der agilen und schlanken Methoden gefragt. Dies kann im Kontext von Trainings passieren oder durch Mitglieder eines Teams das du zum Beispiel als Scrum Master betreust. Dieser Artikel erläutert die Historie zu den einzelnen Ansätzen, damit du als Agilist in diesem Situationen mit Wissen aufwarten und die Zusammenhänge von agil und lean erklären kannst. Flipcharts eines Agilisten: Historie zu Agile & Lean weiterlesen

Kanban – Ein Erfahrungsbericht

Bis 2016 hatten wir bei wibas immer zwei Teams: unser One Team und das Consultant Team. Im letzten Jahr haben wir uns entschlossen ein weiteres Team aufzubauen, unser Service Team, um so unser One Team zu entlasten. Wie unser Service Team arbeitet, was es auf den Weg zu Selbstorganisation gelernt hat und welche Herausforderungen das Team hatte, haben mir Sadie und Alex in einem kurzem Interview geschildert.

Anna:
Hallo liebes Service Team,
Erst mal danke, dass ihr euch die Zeit nehmt, um mit mir über eure Erfahrungen als Kanban Team zu sprechen.
Könnt ihr einmal kurz schildern was ihr genau tut?
Sadie:
Wir arbeiten als eigenverantwortliches Team und sind für die Schulungsorganisation zuständig.
Alex:
Genau, als Service Team organisieren wir nach einem Kauf die Schulungen. Dazu stehen wir in engem Kontakt mit unserem Kunden und natürlich auch unseren Trainern. Wir holen alle Infos für unsere Trainer ein und sorgen dafür, dass sie das benötigte Material am Ort der Schulung vorfinden.

Anna:
Warum verwendet ihr Kanban?
Alex:
Am Anfang nutzten wir Kanban als neu zusammengewürfeltes, aber selbstorganisierendes Team, um die uns aufgetragenen Prozesse besser zu verstehen und zu verinnerlichen. Heute nutzen wir Kanban, um unseren Workflow zu visualisieren und um effizienter zu werden. Durch Kanban können wir schnell erkennen, wo Engpässe entstehen und können so auf spontane oder schwierige Situationen reagieren.
Sadie:
In unserem Team können alle alles bearbeiten. Es ist so, dass oft mehrere von uns an der Organisation einer Schulung beteiligt sind. Das ist wichtig, damit der Prozess nicht stehen bleibt, denn wir sind ja nicht jeden Tag da. Es ist also notwendig, dass unsere Arbeit so transparent wie möglich ist. Somit können wir nachvollziehen, was der Stand der Dinge ist.

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Agile Mythen: User Stories schreiben ist Product Owner Aufgabe

Agile Mythen: Schreibt nur der PO User Stories?!?

Immer wieder werde ich mit der Aussage konfrontiert, dass nur der Product Owner User Stories schreibt und priorisiert. Richtig ist der Product Owner ist die Person, die das Product Backlog priorisiert. Aber aus mir unerfindlichen Gründen scheinen viele Menschen davon überzeugt zu sein, dass es eine Kernaufgabe des Product Owners ist sich an den Schreibtisch zu setzen und so lange an einer User Story zu schreiben bis sie bereit (ready) für einen Sprint ist. Steht das wirklich so im Scrum Guide? Agile Mythen: User Stories schreiben ist Product Owner Aufgabe weiterlesen

Agil Führen – Einfach mal anfangen!

Bereits seit mehr als 80 Jahren wird in der Fachliteratur intensive Führungsforschung betrieben. Innerhalb dieser Zeit sind mehr als 40 verschiedene Definitionen des Begriffs Führung entstanden und mit ihnen mindestens genauso viele verschiedene Führungsmodelle. Dabei reichen die Führungsstile von den Anfängen der Great-Man-Theory, über die Modelle von Max Weber bis hin zu einem der neuesten Trends wie dem Empowering Leadership. Die Frage, die sich stellt ist: Was hat diese Entwicklung gebracht? Agil Führen – Einfach mal anfangen! weiterlesen

Agile Mythen: Agile Teams dokumentieren nicht

Spätestens wenn wir im Rahmen einer Schulung bei Kunden das Agile Manifest vorstellen und den Punkt „Funktionierende Software mehr als umfassende Dokumentation“ vorstellen geht das Geraune durch die Schulungsteilnehmer. Sätze wie „Cool, wenn ich Scrum mache, muss ich ja nicht mehr dokumentieren“, bis hin zu „Ich habe doch gleich gesagt, dass dieses agil nicht funktionieren kann, wenn die nicht mal dokumentieren“ schallen einem da als Trainier entgegen.

Agiles Manifest

Genau wegen diesen gefährlichen Aussagen, die ich als gefährliches Halbwissen bezeichne, nehme ich mir jetzt die Zeit ausführlich auf das Agile Manifest einzugehen. Denn ich möchte klarstellen, dass der Satzteil auf der rechten Seite wichtig ist, der Satzteil auf der linken Seite nur als wichtiger angesehen wird.

Definition of Done hilft weiter

Definition of Done

Tatsache ist, dass auch im agilen Umfeld ausführlich dokumentiert wird.

Gerade beim Einsatz von Scrum kann man die notwendige Dokumentation sehr gut zum Beispiel über die Definition of Done (DoD) festlegen:

  • Was brauchen wir an Dokumentation?
  • Wo legen wir das ab?

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Agile Mythen: Agile Teams planen nicht

Wenn wir die Arbeit von mehreren Menschen an einem Thema nicht absprechen, entstehen Doppelarbeiten, es wird an den falschen Themen gearbeitet oder die Arbeit bleibt schlichtweg liegen. Planung ist also essentiell, um die Arbeit von mehreren Menschen in einem Team zu koordinieren. Es ist dabei egal, ob das Team klassisch entwickelt oder agil. Der Unterschied zwischen den beiden Vorgehensweisen liegt in der Zeit. Agile Teams planen evolutionär bzw. inkrementell, beim klassischen Vorgehen findet die Planung verstärkt zu Beginn eines Projektes statt. Inkrementelle Planung senkt die Kosten ein Projekt zu starten und erlaubt uns schnell auf Änderungen zu reagieren (z.B. bei Anforderungen, Prioritäten) im fortschreitenden Projekt.

Agile Teams planen nicht

Dieses Vorgehen gilt Grundsätzlich erst mal für alle agilen Methoden. Da das agile Framework Scrum sich derzeit so großer Beliebtheit erfreut, wollen wir im Folgenden uns am Beispiel eines Scrum Teams einmal ansehen, wie Planung im Scrum genau statt findet. Agile Mythen: Agile Teams planen nicht weiterlesen