Archiv der Kategorie: Agile

Non-Profit goes Agile in Africa – Vortrag auf dem Scrum Day

„Scrum ist ein Hilfsmittel die Welt zu verändern“ – so lautete das Motto der diesjährigen Scrum-Day Konferenz Ende Mai 2019 in Stuttgart.  In einer Open Space Session stellte David Croome vor, wie er im Rahmen seiner Freiwilligenarbeit bei der Hilfsorganisation „Kindern eine Chance“ in Uganda Agilität als Lebensphilosophie und agile Techniken eingeführt hat.  Non-Profit goes Agile in Africa – Vortrag auf dem Scrum Day weiterlesen

Das war die solutions.hamburg 2018

Das war die solutions.hamburg 2018

Digitalisierung bedeutet am aktuellen Stand des Irrtums zu arbeiten. Irrtümer finden wir dabei täglich auf Produkt-, Organisations-, Kultur-, und Teamebene. Gemeinsam mit unseren Experten diskutierten wir, wie Unternehmen diesen Irrtümern begegnen und was Agilität dabei eigentlich für eine Rolle spielt. Das war die solutions.hamburg 2018 weiterlesen

Verteilte Refinements: Einblicke der Agile Rhein-Main User Group bei wibas

Wir von wibas stellen fest, dass vermehrt Unternehmen „agile“ im Sinne von verteilten Teams starten. Das bedeutet viele Teams, die sich an verschiedenen Standorten befinden und sich synchronisieren müssen. Die Digitalisierung bietet die Antwort für agile verteilte Teams.

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Verteilte Retrospektiven: Einsichten der Agile Rhein-Main User Group bei wibas

Wir leben immer mehr in einem Arbeitsumfeld, in dem sich Experten und Teams teilweise über weite Strecken verteilen. Dadurch wird es oft schwierig, selbst Events, die für Scrum essentiell sind, Face-to-Face zu erleben. So gehört es immer mehr zum Alltag, dass verteilte Teams auch in Scrum mehr und mehr auftreten. Allerdings ist noch nicht untersucht, was in diesem Kontext funktioniert und was nicht.

Wir von wibas haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht herauszufinden, wie wir diese Herausforderung meistern können oder bei welchen Events verteilte Teams nicht tragbar sind.

Aus diesem Grund fanden sich am 9ten April ca. 20 Scrum Master und Agile Coaches zur User Group „Agile Rhein-Main“ zusammen, um zu eruieren wie eine verteilte Retrospektive aussehen könnte.

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Daily Stand Ups in verteilten Teams

Verteiltes Arbeiten ist in Zeiten der Digitalisierung ist für viele Teams Realität. Es bietet den Vorteil von überall Arbeiten zu können und auch globale Teamarbeit zu ermöglichen.  Aber jeder der es mal erlebt hat, weiß das Arbeiten im Team an einem Ort und Arbeiten in einem verteilten Team ganz anders sind. An einem Ort ist die Zusammenarbeit für uns viel einfacher, es braucht weniger Koordination und weniger Informationen gehen verloren, diese Aufzählung lässt sich fortsetzen. Und obwohl wir danach streben Teams physisch an einen Ort zu haben, klappt dies nicht immer. Damit es verteiltes Arbeiten in agilen Teams möglichst gut klappt, ist ein Austausch mit Anderen wertvoll und wir können gemeinsam lernen.

Am 27. Februar 2019 hatten wir die Usergroup Agile Rhein-Main wieder bei uns zu Gast. Dieses Mal wurde das Thema „Daily Stand-Ups & verteilte Teams“ diskutiert. Der erste Abend zu agile Events in verteilten Teams.

Für alle die nicht mit dabei sein konnten oder nochmal nachlesen wollen, sind hier mal die Ergebnisse von diesem Abend zusammengefasst. Folgende Themen wurden an diesem Abend diskutiert:

  • Kommunikationsregeln für verteilte Daily Stand-Ups
  • Wie können wir Vertrauen in verteilten Teams aufbauen?
  • Asynchrone Daily Stand-Ups – Geht das?
  • Verteilte Dialyse mit Zoom – Ein Beispiel
  • Daily Stand- Up – verliert an Power & Effektivität

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Design Thinking und Agilität – Wie passt das zusammen?

„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
– Friedrich Wilhelm Nietzsche, 1923 –

Auch wenn dieses Zitat mittlerweile schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist, hat es dadurch keineswegs an Bedeutung eingebüßt. Denn Innovation und Kreativität haben in unserer Gesellschaft einen größeren Wert denn je. Es mag sein, dass das Ziel heute nicht immer ist den philosophisch bildlichen tanzenden Stern zu erschaffen, dafür aber z.B. neue Interfaces und Produkte. Eine Herausforderung im kreativen Schöpfungsprozess der heutigen Zeit ist, dass man so nah am Kunden entwickeln muss wie noch nie zuvor und sich schnell auf veränderte Bedürfnisse des Markts anpassen muss. Design Thinking und Agilität – Wie passt das zusammen? weiterlesen

Kanban – die verborgene Kunst hinter den Boards voller Zettel

Das klassische Kanban Board, welches Arbeit in Spalten visualisiert ist inzwischen vielerorts bekannt. Aber hinter diesem Board steckt mehr als das, was auf den ersten Blick ersichtlich ist. Kanban ist ein Framework, welches Teams hilft Transparenz im Team zu erhöhen, Bottlenecks zu erkennen, Durchlaufzeiten zu verkürzen, und Zusammenarbeit und Prozesse kontinuierlich zu verbessern.

Um zu verstehen, wie das funktioniert, lohnt sich ein Blick auf die Praktiken. Kanban – die verborgene Kunst hinter den Boards voller Zettel weiterlesen

Shu Ha Ri – Lernen in Stufen

Auf einigen agilen Kongressen oder User Groups mag es dir schon mal begegnet sein dieses Shu-Ha-Ri. Aber was ist das eigentlich? Warum verwendet die agile Community diese komischen Wörter? Das wollen wir uns in diesem Artikel mal genauer anschauen.

Die Stufen des Lernens

Was ist Shu Ha Ri eigentlich?

Shu Ha Ri ist ein Konzept aus der asiatischen Kampfkunst, es wird unter anderem im Karate verwendet. Es beschreibt die unterschiedlichen Lernstufen und heißt im sportlichen Kontext so viel wie Erlernen – Üben – Anwenden. Das Konzept soll auf den Japaner Kawakami Fuhaku (1719-1807) zurückgehen.

Shu, der Lernende gehorcht den Regeln und erlernt diese.
Shu
Die erste Lernstufe heißt „Shu“ und bedeutet die Regeln zu lernen, zu gehorchen und zu kopieren – also die Regeln selber genau so nachzumachen. Stell dir einfach einen asiatischen Kampffilm vor. Ein kleiner Jung kommt in das Kloster der Mönche und will die hohe Kampfkunst erlernen. Seine Großmeister zeigen ihm die Bewegungsabläufe, korrigieren falsche Körperhaltungen und lassen den Jungen die Bewegungen wiederholen. In dieser Phase gehorcht der Junge als Lernender seinen Großmeistern.

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Retrospektive auf die Zukunft – unser Bericht vom path.finder Festival

Hier geht’s rein zu unserem Bericht zum path.finder Festival.

November 2018. Berlin calling. Normalerweise sind wir da weniger unterwegs, denn die meisten unserer Kunden rufen aus anderen Teilen Deutschlands nach uns. Daher ist der Ruf nach Berlin gleich in mehrfacher Hinsicht spannend. Wir haben mit größter Vorfreude in kürzester Zeit die Zugfahrten gebucht. Aber der Reihe nach.

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Design Thinking – Ein paar Gedanken

In den vergangenen Jahren wurde Design Thinking mehr und mehr als Innovationstool nachgefragt und ist heute aus einer Vielzahl von Unternehmen nicht mehr wegzudenken. „Etwa die Hälfte der größten Unternehmen Deutschlands praktiziert mittlerweile Design Thinking in irgendeiner Art“, so Dr. Timm Krohn, Prokurist am HPI und Geschäftsführer der HPI Academy.
Deswegen soll dieser Blog Artikel dazu dienen, in einem Experteninterview  mit Björn Ruland Design Thinking und seine Einbindung in Agilität näher zu beleuchten.

Max: Hallo Björn, schön, dass du heute Zeit für ein paar Fragen gefunden hast. Du bist ja schon sprichwörtlich ein „alter Hase“ im Bereich Agilität, aber was hat dich denn ursprünglich dazu bewogen, näher in diesen Bereich einzutauchen?

Björn: Meinen Einstieg in die agile Arbeitswelt habe ich bei der Deutschen Telekom gefunden, vor mittlerweile über 10 Jahren. Damals war ich im HR Bereich aktiv und verantwortete mit meinem Team strategische wie operative Projekte. Agilität und damals insbesondere Scrum kannte ich bis dahin nur aus meiner HR Rolle heraus, wenn es um Sozialpartnerverhandlungen ging. Jedoch war ich neugierig und nutze die nächste Gelegenheit ein Projekt mit Hilfe von Scrum in der Rolle als Product Owner zu gestalten. So gestaltete ich in dieser Rolle den Arbeitsplatz der Zukunft für die Deutsche Telekom. Design Thinking – Ein paar Gedanken weiterlesen