Archiv der Kategorie: wibas

Agile Mythen: Scrum geht immer!

Viele Projekte die wir als Coach begleiten starten mit einem Kunden der uns anruft oder uns eine E-Mail schickt. In letzter Zeit lautet die Kernaussage meistens „wir wollen Scrum machen“ – mal mehr, mal weniger spezifisch ausgedrückt.

Scrum geht immer

Als Agile Coach liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit darin, Teams mit agilen Arbeitsweisen vertraut zu machen und in deren Umsetzung zu coachen. Dazu gehört für meine Kollegen und mich auch die Frage, ob Scrum für genau dieses Projekt und dieses Team das richtige Framework ist. Denn spätestens seit der Erfindung der User Story wissen wir, dass der Kunde wohl sehr gut beschreiben kann, welchen Nutzen er haben will, wir uns über das „wie kommen wir dort hin?“ aber durchaus noch unterhalten dürfen.

An dieser Stelle sei vorweg gegriffen: Scrum ist nicht immer das beste Mittel der Wahl! Agile Mythen: Scrum geht immer! weiterlesen

Der Ton macht die Musik…

Wir alle wissen, dass die Stimme mit darüber bestimmt(!), wie Inhalte „rüberkommen“. Aber es ist nicht die Stimme allein. Denn wir sprechen auf vielen Kanälen parallel mit unserem Gegenüber. Der Volksmund weiß, „Der Ton macht die Musik“, und nebenbei noch Mimik, Atmung, Körperhaltung, und, und, und, bis ein stimmiges(!) Ganzes an Kommunikation gelingt. Als Menschen merken wir sofort, wenn Inhalt und Form nicht passen, denn wir sind geschult, auf die feinen Signale zu achten. Das bedeutet umgekehrt, dass gut beraten ist, wer bewusst mit seiner Stimme umgeht. In der Zusammenarbeit mit Menschen ist Kommunikation das Vehikel zur Wirkung und die Stimme das Instrument. Denn bei aller Digitalisierungseuphorie sind nützliche Kundenlösungen immer noch das Ergebnis gelungener Gespräche zwischen Menschen.

thomas

Wir haben mit dem Opernsänger, Musiker und Stimmbildner Thomas Möller einen Präsentationstrainer zu Gast, der uns mit unserer Stimme und ihrer Wirkung bekanntmacht. Ein bisschen theoretisch und ganz viel praktisch. Jedenfalls wird es viel „auf die Ohren“ geben, das können wir versprechen. Interesse geweckt? Dann meldet euch per Email für den 21.11.16 bei Frank zum Basislager an: Frank.Eberhard@wibas.de

 

Merken

Merken

Merken

Change & Agile

Eine Veränderung in einem Unternehmen erfolgreich und koordiniert umzusetzen ist eine große Herausforderung. Jedes Veränderungsvorhaben ist anders, aber alle haben die selben Erfolgsfaktoren. Wenn wir diese bei unserem Vorhaben berücksichtigen, steigen unsere Erfolgschancen.

8 Erfolgsfaktoren für Veränderungen
8 Erfolgsfaktoren für Veränderungen

Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass nicht ein Change den nächsten Change in einem Unternehmen jagt. Sonst hat eine Veränderung gar nicht die Chance sich nachhaltig in einer Organisation zu etablieren.  Um eine nachhaltige Veränderung in einer Organisation zu verankern setzen wir auf den agilen Gedanken. Wir zerlegen die große Veränderung in kleine Pakete, die wir regelmäßig ausliefern. Dieses Vorgehen nennen wir „Sprint Change“ und ihr könnt es in unserer Agile Change Manager Schulung kennenlernen. Change & Agile weiterlesen

Eindrücke vom Global Scrum Gathering in München

SGM

Diese Woche fand das Global Scrum Gathering in München statt mit mehr als 600 Teilnehmern aus aller Welt. Malte, Sascha und ich hatten die Gelegenheit mit vielen alten Bekannten zu sprechen und uns auch mit neuen Gesichtern auszutauschen. Hier möchten wir nun einfach ein paar Eindrücke mit Euch teilen.

Malte und Anna
Malte und Anna

Eindrücke vom Global Scrum Gathering in München weiterlesen

What is Agile Portfolio Management?

What is Agile Portfolio Management? Is it classic Portfolio Management with Agile projects or is there more to it?

Agile Portfolio Kanban

Suppose that you are working in an organization. You may have multiple Agile projects going on and at the same time you are making an effort to acquire new projects (e.g. through sales). Every so often an ongoing project finishes. Capacity becomes available. At the same time new projects are acquired. In the ideal world, we can perfectly match the needs of a new project with the capacity that has become available. The pace of completing projects is the pace of arrival of (new) projects.

We are not living in an ideal world. Projects arrive when there is no free capacity; or, there is a mismatch between the available competencies and the competencies that are required; or, capacity becomes available when no new projects have arrived; or, the right project may have arrived but for all practical reasons it cannot yet start (e.g. the customer is not ready to start); or the project is almost finished but cannot be closed (e.g. the customer is not ready to accept).

Agile Portfolio Management

Agile Portfolio Management is the agile way of managing complete change portfolios, aligned with both the Agile way of working in delivery, and all (business) stakeholders. Agile Portfolio Management is the integration of classic Portfolio Management with scaled Agile development. Agile Portfolio Management (APM) increases transparency in delivery and enhances flexibility in order to react quickly to market dynamics. It uses Kanban to continuously deliver value, in what we call ‘’flow’’. This Kanban simulation workshop lets you experience your real life Agile Portfolio Management challenges. Lern more What is Agile Portfolio Management? weiterlesen

Agile Usergroup Rhein-Main bei wibas

agilerheinmain.logo

Am Donnerstag den 21. Juli 2016 laden wir Euch herzlich zur Agile Usergroup Rhein-Main zu uns ins Büro ein. Der Abend steht unter dem Thema:

Wie helfen Lean und Agile durch die Krise?

Denn die wirkliche Bewährungsprobe bestehen Modelle dann, wenn sie helfen, schwierige Zeiten zu meistern. In dieser Zeit finden wir heraus, ob darin Ideen und Konzepte enthalten sind, die einem „das haben wir schon immer so gemacht“-Ansatz überlegen sind. Agiles Vorgehen in Projekten und Lean-Prinzipien in der ganzen Organisation versprechen laut Literatur und Studien mehr Effektivität und mehr Effizienz. Sind dies die beiden Schlüssel, um eine Organisation gut durch eine wirtschaftliche Krise zu führen?

christian-kaczmarek-foto.256x256
Christian Kaczmarek

Nach einem kurzen Impulsvortrag möchte Christian Kaczmarek, dies gerne mit Euch in einer anschließenden Gruppenarbeit diskutieren.

Haben wir Euer Interesse geweckt? Dann meldet Euch gerne hier an >>

Programm Übersicht

18:30 – Ankommen und Kaffee trinken
19:00 – Impulsvortrag und Gruppenarbeit
20:30 – Networking
21:30 – Ende

24. Basislager 23.05.2016: Kollegiale Fallberatung

Eigentlich sollten wir als Beratungsunternehmen so etwas ja gar nicht erklären, wir haben es aber doch getan!

Bei unserem 24. Basislager am 23.05.2016 haben wir die Methodik der kollegialen Fallberatung vorgestellt und geübt.

Denn bei konkreten Fragestellungen kann man sich auch unter Kollegen/innen gut gegenseitig helfen, ohne dass es dazu einen externen Rat braucht.
Man muss nur wissen, wie so ein Gespräch wirksam aufzuziehen ist und unter welchen Randbedingungen es funktioniert.

So starteten wir den Abend mit einem Input von Frank Eberhard, Senior Executive Consultant bei wibas, zu den 4 Grundschritten kollegialer Fallberatung.

  1. thumb_IMG_6957_1024Der Fallgeber schildert seine Situation und formuliert seine Schlüsselfrage
  2. Die Gruppe stellt dem Fallgeber Verständnisfragen
  3. Der Fallgeber zieht sich zurück, gerne mit dem Rücken zur Gruppe und hört zu. Die Gruppe bildet Hypothesen, Annahmen und Lösungsideen.
  4. Der Fallgeber kommt in die Gruppe zurück und gibt ein Fazit darüber, was für ihn hilfreich war.

Und weil Lernen bekanntlich besser im „Mischwald“ als in der „Monokultur“ funktioniert, haben unsere Teilnehmer die vier Grundschritte durch weitere eigene spannende Techniken und Varianten ergänzt.

thumb_IMG_6960_1024

Enstanden ist ein kleiner aber feiner Methodenbaukasten zur kollegialen Fallberatung, den wir dann auch direkt ausprobiert haben.

In zwei diskussionsreichen Runden haben wir zwei Teilnehmer- Fragestellungen mit unterschiedlichen Varianten der Methodik behandelt. Und wir waren alle überrascht von den vielen, guten Ideen und Lösungen, die in nur 30 Minuten durch diese strukturierte Beratung von Kollegen zustande gekommen sind!

Was macht die kollegiale Fallberatung als Methodik so hilfreich?

Wir haben diese Frage zum Abschluss des Abends gemeinsam reflektiert und beantwortet.

  • Struktur, zeitliche Rahmensetzung und die Formulierung der Schlüsselfrage ermöglichen Fokus.
  • Klar definierte Rede- und Zuhörphasen ermöglichen Konzentration und wirkliches Zuhören.
  • Das „Wegdrehen“ des Fallgebers erleichtert es der Gruppe frei zu denken und Gedanken auszusprechen.
  • Durch die Heterogenität der Gruppe wird die Schlüsselfrage aus unterschiedlichen Perspekiven betrachtet, Kreativität entsteht.
  • Vertrauen zwischen den Beteiligten wächst und stärkt die Gruppe.
  • Kommunikation- und Feedbackkompetenzen können entwickelt werden.

Für ein kollegiales Coaching braucht es Vertrauen und Offenheit unter den Beteiligten. Es war schön zu sehen, dass beides im Basislager vorhanden ist!

Wir freuen uns schon auf das nächste Basislager und die anwesenden Führungskräfte, die Interesse daran haben  aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren.