Kanban - Japanische Weisheiten für Ihr Team

Was bedeuten Begriffe wie Kanban und Kaizen? Welche Vorteile bietet die Kombination von Kanban und Scrum? Wie führe ich diese neuen Prozesse ein und mache sie nutzbar? Gemeinsam mit Ihnen finden wir die passende Vorgehensweise für Ihre Teams.

Was ist Kanban?

Kanban ist ein leicht zu integrierendes Management-Tool und basiert auf leanen Produktionsprozessen. Kanban ist eine Methode, um Arbeit in Teams zu organisieren. Es erhöht Transparenz im Team, limitiert parallele Arbeit und macht Engpässe sichtbar. Damit hilft es Durchlaufzeiten zu verringern. In Kombination mit agilen Frameworks wie Scrum wird es in vielen Teams genutzt, um Anfragen und Arbeitsaufträge gemeinsam im Team effizient durchzuführen.

 
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Woher kommt Kanban?

Basierend auf einem Pull-System entstand Kanban ab dem Ende der 1940er Jahre in Japan. Der Erfinder des Kanban-Systems, Toyotas ehemaliger Produktionsleiter Taichii Ohno, prägte zu diesem Zeitpunkt die Zukunft eines der transparentesten und somit hilfreichsten Tools des heutigen Produktions- und Projektmanagements. Er erfand das Toyota-Produktionssystem und das japanische Management-Konzept Kaizen.

Die fünf Kerneingenschaften von Kanban:

  • Visualisiere den Workflow
  • Begrenze den Work in Progress
  • Messe und kontrolliere den Fluss
  • Mache die Regeln für den Prozess explizit
  • Verwende Modelle, um Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen

Welche Vorteile bietet Kanban?

Vermeidung unnötiger Arbeit
Kanban arbeitet nach einem Pull-Mechanismus. Auslöser aller Arbeit sind Anfragen von externen oder internen Kunden. So wird sichergestellt, dass nur produziert wird WAS auch gebraucht wird und nur WENN es benötigt wird.

Fokussierung
Kanban nutzt die Limitierung von paralleler Arbeit (WIP-Limits), um Multitasking zu vermeiden. Kanban schafft so ein einfaches und transparentes Arbeitsumfeld, in dem teure Kontextwechsel vermieden werden, und so Auftrage schnell und gezielt erledigt werden.

Transparenz
Eine goldene Regel in Kanban lautet "Visualisiere alles (was Sinn macht)!". So schafft Kanban Transparenz zu den Fragen "Was läuft gut?", "Was läuft noch nicht optimal?" und "Wo können wir etwas verbessern?".

Kanban ist leichtfüßig und einfach zu etablieren. 

Kanban lebt von drei Grundprinzipien:

  • Beginne dort, wo du dich im Moment befindest
  • Komme mit anderen überein, dass inkrementelle und evolutionäre Veränderungen angestrebt werden
  • Respektiere den bestehenden Prozess, sowie die existierenden Rollen, Verantwortlichkeiten und Berufsbezeichnungen

Welche Beispiele gibt es für die Umsetzung von Kanban?

Das japanische Wort Kanban bedeutet ganz ursprünglich "Signalkarte" (dabei steht "kan" für "Signal" und "ban" für "Karte"). Häufig arbeiten Teams mit einem Kanban-Board, an dem einzelne Ticktes mit Aufgaben die o.g. Signalkarten darstellen. Eine Signalkarte wandert von Bearbeitungsphase zu Bearbeitungsphase. Unser Backoffice ist beispielsweise nach Scrumban organisiert:

Kanban und Scrum-Board für Scrum für Services

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