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Digitalisierung braucht
ein eigenes Haus

 

Starre Strukturen und Prozesse verlangsamen Innovation

Die deutschen Unternehmen sind zu langsam und zu unflexibel. Zu dem Schluss kommt die etventure-Studie "Digitale Transformation 2017". Zu den Top-Hemmnissen bei der Digitalisierung in Deutschland gehören laut dieser Studie:

  • Verteidigung bestehender Strukturen (50 %)
  • Zeitmangel (49 %)
  • Zu festgefahren im jeweiligen Bereich (38 %)

Kundenbeispiel 1: Beschaffung von Mobiltelefonen
Ein Team soll eine App zur Darstellung von Automobildaten während der Fahrt implementieren. Diese App will das Team sowohl für Android als auch für IOS umsetzen und braucht für Testzwecke mehrere Mobiltelefone. Da in dem Unternehmen Android-basierte Geräte als Firmentelefone zugelassen sind, dauert die Beschaffung dieser Telefone eine Woche. Das Team musste auf die Lieferung eines iPhones über 3 Monate warten. Die erste Version der Android-App war seit 2 Monaten fertig.

Kundenbeispiel 2: Datenfreigabe zu Nutzung
Ein Team will Analysen der Bewegungsdaten von Nutzern durchführen. Da ein anderer Bereich im Unternehmen bereits umfangreiche Daten dazu gesammelt hat, möchte das Team diese nutzen. Die Anonymisierung der Daten war innehalb einer Woche vereinbart und abgeschlossen. Die Freigabe zur Nutzung mit diversen Unterschriften auf verschiedenen Hierarchieleveln benötigte über 4 Monate.

 

Wie schaffen wir als Unternehmen Gestaltungsmöglichkeiten für digitale Innovationen?

 

Innovation benötigt freien Raum zur Entfaltung

Die etventure-Studie (Link: siehe oben) hat herausgefunden, dass in den USA bereits 83 Prozent in Summe auf das Konzept eines geschützten Raums setzen. In Deutschland ist das noch die Ausnahme: 33 Prozent setzen hier auf eine interne und lediglich 16 Prozent auf eine externe digitale Einheit.

etventure_Digi-Einheit_DvsUSA.pngQuelle: etventure

CrispResearch_Zahl_DigiLabs_D.pngQuelle: Crisp Research

In Deutschland gibt es zur Zeit ca. 100 von Unternehmen betriebenen Digital Innovation Units - Tendenz steigend.

Eine Studie von Infront in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Capital fasst zusammen: "Kreative Freiräume außerhalb etablierter Strukturen sind förderlich für die Entwicklung innovativer Ideen. Daher ist der Großteil aller Digital Innovation Units räumlich vom Trägerunternehmen getrennt - und sei es nur durch eine Straße" (Infront-Capital-Studie: "Konzerne auf den Spuren von Start-ups" >> zur Studie)
Wie nennt es Guy Kawasaki in seinem Buch "The Art of the Start" so schön: "The ideal distance from the corporate pukes is between one-quarter mile and two miles—that is, close enough to get to, but far enough to discourage overly frequent visits."


Egal,
ob geschützter Raum, Freiraum oder Garage ...
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Digitalisierung
muss RAUS aus dem eigenen Haus!
 

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