Design Thinking

Design Thinking ist eine agile Methode, um Innovationen zu entwickeln. Design Thinking ist insbesondere dann sinnvoll, wenn neue, ganzheitliche und nutzernahe Lösungen gefragt sind. 

Design Thinking ist ein Prozess und ein Mindset

Design Thinking definiert einen Innovationsprozess für Produkte und Services, und es baut auf die agilen Prinzipien - im Design Thinking als Mindset bezeichnet - auf. Wie alle agilen Methoden beinhaltet es nicht einfach nur einen Prozess, sondern baut auf Arbeit 4.0 Organisation auf. Design Thinking geht "von einer ganz neuen Art, den Menschen in Bezug zur Arbeit zu sehen, das Konzept der Arbeit zu denken und zu fragen, wie wir im 21. Jahrhundert leben, lernen und arbeiten wollen" aus (wie es das Hasso Plattner Institut formuliert). Die agilen Prinzipien, auf die Design Thinking insbesondere abhebt, sind die multidisziplinären Teams, der iterative Prozess und ein kreativer Raum zum Arbeiten.

Design Thinking ist für Innovationen

Design Thinking ist ein Innovationsprozess, um die Bedürfnisse der Menschen mit dem, was technologisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist, zu einem tragfähigen Geschäftsmodell zu verbinden.

Der Design Thinking Prozess

Das Vorgehen wird von unterschiedlichen Design Thinking Schulen verschieden ausgestaltet; es gibt daher nicht wie bei Scrum den einen definierten Prozess. Während z.B. das Hasso Plattner Institut von 6 Schritten spricht, definiert die Stanford d.school 5 Schritte. Dies sind alles Variationen vom gleichen Grundprozess, der drei wesentliche Elemente  Inspiration, Ideation und Umsetzung enthält.

Der Schritte vom Design Thinking Prozess bilden einen "Akkordeon-Vorgehen", bei dem wir immer wieder breit (viele Ideen) und dann spitz (auswählen!) werden.

Design Thinking Prozess mit den Schritten Empathize, Define, Ideate, Prototype, Test

Iteratives Vorgehen

Iteratives Vorgehen und optimistisches Ausprobieren gehörden zum Design Thinking Mindset. Dem iterativen Vorgehen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Patrick Van Der Pijl zeichnet z.B. einen Eieruhr-Prozess:

Design Thinking Iterationen von Patrick Van Der Pijl

Falk Uebernickel spricht von einem Micro-Prozess (die fünf bzw. sechs Schritte) und einem Makroprozess (einer Reihe von Prototypen). 

Design Thinking Prototypen von Falk Uebernickel

Wie auch immer: ob Sie mit Design Thinking eine vage Produktidee in ein paar Tagen auf den Punkt bringen wollen, oder ob Sie Iterationen aus mehreren Wochen umsetzen: es gibt keine Grenzen und schon gar keine Regeln.

Wie spielt Design Thinking mit agilen Methoden zusammen?

Design Thinking Iterationen können gut mit Scrum organisiert werden. Ggf. ist Design Thinking auch eine hilfreiche Technik, um am Anfang von einer Produktentwicklung die Vision "spitz" zu machen, bevor Sie mit der Lean Startup Methode das Produkt Stück für Stück entwicklen. Alle agilen Methoden lassen sich gut miteinander kombinieren. Wir empfehlen aber: lernen und üben Sie eine Technik nach der anderen - und nicht alle gleichzeitig.

Haben Sie Fragen?
Portrait
Anna Rudat

Executive Consultant


+49-6151-503349-0

[protected email]

[protected email]

Diese agilen Methoden könnten für Sie auch interessant sein:

Haben Sie Fragen?
Portrait
Anna Rudat

Executive Consultant


+49-6151-503349-0

[protected email]

[protected email]