Onboarding in Coronazeiten – Agil & Remote

Der erste Tag im neuen Job. Der erste Tag in einem ganzheitlich agilen Umfeld. Der erste Tag für mich bei der wibas GmbH.

In diesem Artikel möchte ich Dich einladen über die Art des Onboardings nach dem Pull-Prinzip und über die Herausforderung des remote Onboardings zu lesen. Auch ein paar meiner Eindrücke eines Unternehmens in einer rein agilen Kultur habe ich mit eingebaut.

PostIt Wand
Die agile Welt arbeitet gerne mit Post It Notizen – Remote funktioniert dieses über virtuelle Boards

Der Start bei wibas (Pull statt Push) 

So 100 Prozent remote war mein Start bei wibas nicht – die erste Woche durfte ich im Büro in Darmstadt verbringen.  

Nachdem ich technisch lauffähig war, erhielt ich eine Excel mit Aufgaben und zugehörige Personen, die mir dabei weiterhelfen können. Mit dieser durfte ich dann eigenständig starten. So kam ich direkt mit der selbstorganisierten Arbeitsweise in Berührung. Es lag an mir, mich bei wibas zurechtzufinden. 

Als erstes braucht es immer einen Kaffee! Dafür wendete ich mich an das Service Team und wurde in die Kunst der Siebträgermaschine eingeführt. Ja, dies war eine Aufgabe der Onboarding Liste. Anschließend erste Erklärungen der Systeme und Tools durch Daniel und bei den Personalaufgaben konnte ich mich an Sybille wenden.  

Eine kurze Nachricht über Teams an die Kollegen und schon wurde mir weitergeholfen. 

Das Pull-Prinzip wird bei wibas von allen gelebt. Heißt, dass sich jeder selbst seine Aufgaben und Themen zieht. In meinem Fall war dies das Onboarding. Vereinzelnd gab es ein paar Push-Aktionen des neuen Mentors, Personalers oder der HR-Abteilung – nach und nach ging es in ein reines Pull über. 

Von Anfang an selbstorganisiert zu arbeiten lässt ein sehr großes Vertrauen durch das Unternehmen spüren. Sollte es doch einmal hängen, so gibt es für jeden Mitarbeiter seinen Mentoren, welcher gerne weiterhilft. Auch alle anderen Kollegen bieten stets Ihre Hilfe an.  

Learning Nummer eins in einem agilen Umfeld ist für mich: „Auf die Leute zugehen und Fragen – entweder helfen sie dir oder wissen, wer es kann“. 

Wertewand
Werte-Wand im Büro der wibas GmbH Darmstadt

Remote onboarding in eine agile Arbeitswelt 

Gerade zum Start ist es schön, die neuen Kollegen in gemeinsamen Mittagspausen, bei Kaffeepausen oder auch mal auf dem Flur kennenzulernen. Das war aufgrund der Situation nicht mit allen möglich. 

So halb war es dann doch möglich. Mittlerweile hatte ich auch einige virtuelle Kaffeepausen. Einfach über Teams einen 10minütigen Call mit dem Betreff #virtuelleKaffeepause einstellen. Zudem hat wibas eine virtuelle Kaffeebar, in welcher sich die Kollegen zufällig über den Weg laufen können.  

Der erste Monat Onboarding umfasste neben dem Kennenlernen der Kollegen auch der Start im ersten Projekt, die PSM Schulung, ein Personalgespräch und mehrere Austäusche mit meinem Mentor und den Strategie SPIKE. 

Der Strategie SPIKE war die Vorstellung aber auch die weitere Ausarbeitung der Unternehmensstrategie, bei welcher alle eingeladen wurden mitzugestalten.  

wibas lebt in all seinen Fassetten agil, das war für mich eine komplett neue Erfahrung.  

Besonders angetan bin ich von der Transparenz im Unternehmen. Die Mitarbeiter werden voll mit einbezogen und dürfen – ja, sollen sich sogar aktiv an Themen wie Sales, Service Marketing oder auch der Unternehmensstrategie beteiligen.  

Für den ersten Monat nehme ich mit, dass gute Zusammenarbeit ein wichtiger Aspekt von gelungener Kommunikation ist und das gute Visualisierungen und ein New Work Bürokonzept diese effektiv unterstützen. 

Wer die Ausführungen zu remote Arbeiten, dem New Work Büro oder agiler Arbeitswelt vertiefen möchte, den lade ich gerne ein, auf dem wibas Blog weiterzulesen.

Drei Insider Tipps von mir: 

New Work Office | Survival remote Kit | Agiler Eisberg

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