Shu Ha Ri – Lernen in Stufen

Auf einigen agilen Kongressen oder User Groups mag es dir schon mal begegnet sein dieses Shu-Ha-Ri. Aber was ist das eigentlich? Warum verwendet die agile Community diese komischen Wörter? Das wollen wir uns in diesem Artikel mal genauer anschauen.

Die Stufen des Lernens

Was ist Shu Ha Ri eigentlich?

Shu Ha Ri ist ein Konzept aus der asiatischen Kampfkunst, es wird unter anderem im Karate verwendet. Es beschreibt die unterschiedlichen Lernstufen und heißt im sportlichen Kontext so viel wie Erlernen – Üben – Anwenden. Das Konzept soll auf den Japaner Kawakami Fuhaku (1719-1807) zurückgehen.

Shu, der Lernende gehorcht den Regeln und erlernt diese.
Shu
Die erste Lernstufe heißt „Shu“ und bedeutet die Regeln zu lernen, zu gehorchen und zu kopieren – also die Regeln selber genau so nachzumachen. Stell dir einfach einen asiatischen Kampffilm vor. Ein kleiner Jung kommt in das Kloster der Mönche und will die hohe Kampfkunst erlernen. Seine Großmeister zeigen ihm die Bewegungsabläufe, korrigieren falsche Körperhaltungen und lassen den Jungen die Bewegungen wiederholen. In dieser Phase gehorcht der Junge als Lernender seinen Großmeistern.

Shu Ha Ri – Lernen in Stufen weiterlesen

Retrospektive auf die Zukunft – unser Bericht vom path.finder Festival

Hier geht’s rein zu unserem Bericht zum path.finder Festival.

November 2018. Berlin calling. Normalerweise sind wir da weniger unterwegs, denn die meisten unserer Kunden rufen aus anderen Teilen Deutschlands nach uns. Daher ist der Ruf nach Berlin gleich in mehrfacher Hinsicht spannend. Wir haben mit größter Vorfreude in kürzester Zeit die Zugfahrten gebucht. Aber der Reihe nach.

Retrospektive auf die Zukunft – unser Bericht vom path.finder Festival weiterlesen

In 92 Sekunden zur agilen Organisation

Es gibt immer wieder Überraschungen, mit denen uns Andere beeindrucken. Einfach, weil wir nicht damit gerechnet haben. Weil wir es nicht einmal mitbekommen haben und dann, zack, ist es da. So wie das Video, das Incloud in den entscheidenden Tagen ihrer Transformation gedreht haben.

Wir haben sie auf Ihrem Weg begleitet, ruhende Synapsen neu verknüpft und unpassende Routinen beseitigt. Incloud ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir Veränderung zu agilen Organisationen verstehen. Mit Kokreation, Engagement und Partizipation. In 92 Sekunden zur agilen Organisation weiterlesen

Design Thinking – Ein paar Gedanken

In den vergangenen Jahren wurde Design Thinking mehr und mehr als Innovationstool nachgefragt und ist heute aus einer Vielzahl von Unternehmen nicht mehr wegzudenken. „Etwa die Hälfte der größten Unternehmen Deutschlands praktiziert mittlerweile Design Thinking in irgendeiner Art“, so Dr. Timm Krohn, Prokurist am HPI und Geschäftsführer der HPI Academy.
Deswegen soll dieser Blog Artikel dazu dienen, in einem Experteninterview  mit Björn Ruland Design Thinking und seine Einbindung in Agilität näher zu beleuchten.

Max: Hallo Björn, schön, dass du heute Zeit für ein paar Fragen gefunden hast. Du bist ja schon sprichwörtlich ein „alter Hase“ im Bereich Agilität, aber was hat dich denn ursprünglich dazu bewogen, näher in diesen Bereich einzutauchen?

Björn: Meinen Einstieg in die agile Arbeitswelt habe ich bei der Deutschen Telekom gefunden, vor mittlerweile über 10 Jahren. Damals war ich im HR Bereich aktiv und verantwortete mit meinem Team strategische wie operative Projekte. Agilität und damals insbesondere Scrum kannte ich bis dahin nur aus meiner HR Rolle heraus, wenn es um Sozialpartnerverhandlungen ging. Jedoch war ich neugierig und nutze die nächste Gelegenheit ein Projekt mit Hilfe von Scrum in der Rolle als Product Owner zu gestalten. So gestaltete ich in dieser Rolle den Arbeitsplatz der Zukunft für die Deutsche Telekom. Design Thinking – Ein paar Gedanken weiterlesen

Certified Scrum Master (CSM) oder Professional Scrum Master (PSM)?

CSM und PSM sind die beiden anerkannten Scrum Master Zertifizierungen. Wo ist der Unterschied?

Scrum Alliance

Die Scrum Alliance war die erste Organisation, die ein Zertifizierungsprogramm rund um Scrum anbot und deren Certified Scrum Master (CSM) die bekannteste Zertifizierung ist.

Scrum.org

Einer der Gründer der Scrum Alliance, Ken Schwaber, verließ diese und gründete eine neue Organisation namens Scrum.org, die eine konkurrierende Zertifizierung namens Professional Scrum Master (PSM) eingeführt hat. Certified Scrum Master (CSM) oder Professional Scrum Master (PSM)? weiterlesen

Was Lean Product Development Flow mit agiler Exzellenz zu tun hat

Agile statt Lean?
Dieser Frage begegnen wir doch manches Mal. Da haben wir, bei wibas, uns gedacht, wir holen mal Verstärkung, um eine prägnante Antwort zu geben. Aber lest selbst.

Mitten in der vorweihnachtlichen Zeit – also dann, wenn eigentlich alle dabei sind „nur“ noch Dinge „fertig“ zu machen, ist in einer kleinen Runde eine Idee geboren: Wir laden Don Reinertsen, seit über 30 Jahren eine Koryphäe für Lean und Product Development, ein.

Was Lean Product Development Flow mit agiler Exzellenz zu tun hat weiterlesen

Agile Mythen: User Stories – Das Pflichtformat für Scrum Teams?!?

Das User Story Format wird insbesondere von Scrum Teams oft genutzt, um Anforderungen zu dokumentieren. Es ist eine kurze Syntax, die zwar total simpel klingt, wenn wir uns aber hinsetzen und versuchen diese Syntax mit Leben zu füllen, stellen wir schnell fest: Das ist doch gar nicht so einfach. Der ein oder andere mag auch schon über User Stories gestolpert sein, die irgendwie „gekünstelt“ klingen. Was ist also dran an diesem kleinen Satz? Wieso verwenden ihn so viele? Und müssen Scrum Teams Anforderungen im User Story Format dokumentieren? Machen sie sonst keinen „richtigen“ Scrum?

Agile Mythen: User Stories – Das Pflichtformat für Scrum Teams?!? weiterlesen

Global Scrum Gathering 2018 in London

Am 8. bis zum 10. Oktober war es wieder soweit, das Global Scrum Gathering Europe öffnete in London seine Pforten. Sascha und ich waren beide dabei und wollen kurz ein paar Impressionen mit euch teilen.

Global Scrum Gathering 2018 in London weiterlesen

Die wirklich wichtigen Dinge tun – Gastbeitrag zur Modern Requirements Enginieering (Modern RE) Berlin

„Wer mehr als ein Projekt am Laufen hat, läuft Gefahr die falschen Sachen zuerst zu tun.“

Das Problem klingt logisch, ist in der Praxis aber garnicht so leicht zu lösen. Sebastian Schneider und Lothar Fischmann haben im Rahmen Ihres Beitrags bei der Modern RE einen Einblick in das Thema „Agiles Portfoliomanagement“ gegeben. Wann brauch ich’s? Worauf sollte ich achten? Und wie kann sowas in der Praxis funktionieren?

Für die, die Sebastian und Lothar nicht live gesehen haben, gibt’s die Folien zum Vortrag zum Download.