Best Practice User Group in Darmstadt

Auch außerhalb der angestammten agilen Reviere beschäftigt man sich mit Agilität. Heute: Projektmanagement mit Prince2.

Aus dem Prince2 Verein hat sich die Best Practice User Group  (BPUG) entwickelt. Im Januar veranstaltet die BPUG ihr monatliches Treffen in Darmstadt in einer neuen coolen Coworking Location und macht aus dem Treffen einen Workshop zum Thema Agilität. Ob und wie der Prinz und Rugby zusammenpassen, wird sicher Gegenstand der Diskussion werden.

Frank Eberhard liefert für wibas die eine der beiden Key Notes des Abends und gestaltet die folgende Diskussion mit.

Datum ist Dienstag, der 31.1.17, 19:00 – 21:30h bei cool working in der Havelstraße 16, Darmstadt.

Digitalisierung – eine neue DNA für Organisationen

Es wird zwar viel über den Begriff „Digitalisierung“ diskutiert und geschrieben, aber es ist doch immer noch nicht klar, was Digitalisierung nun eigentlich bedeutet. Einige Begriffe begegnen uns im Kontext der Digitalisierung immer wieder. Sie scheinen somit Eigenschaften der Digitalisierung zu beschreiben.

#DigitaleTransformation und #Echtzeit

Eine dieser Eigenschaften ist die digitale Transformation. Wir sprechen von digitaler Transformation, wenn sich unser Verhalten aufgrund von Technologien nachhaltig verändert. Ein Beispiel: Während wir früher die Kamera ans Auge gehoben haben, um unser Motiv anzuvisieren, schauen wir heute auf das Display unserer Kamera bzw. unseres Handys, um ein Foto zu machen.

Anschließend schauen wir das Bild sofort an und entscheiden, ob es uns gefällt oder nicht. Gefällt uns das Bild, versehen wir es mit einem kurzen Kommentar und laden es auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder WhatsApp hoch. Hier können unsere Familie, Freunde, Bekannte und Follower unser Bild in Echtzeit kommentieren und liken. Diese Technologien, die uns vor Internet, Smartphone & Co. nicht zur Verfügung standen, machen es uns leichter, mit anderen in Kontakt zu bleiben.

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Abbildung: Eigenschaften der Digitalisierung

Um also bei der Digitalisierung vorne mit dabei zu sein, müssen Organisationen Lösungen entwickeln, die zusätzliche Lebensqualität bringen. An der Verhaltensänderung ihrer Kunden erkennen Unternehmen, ob ihr Produkt den Markt durchdringt und nachhaltig verändert.

#Plattformen und #Sofortness

Plattformen wie Facebook, Twitter oder WhatsApp schaffen die Basis für eine digitale Transformation. Sie machen Datenströme sichtbar, zum Beispiel mit Hashtags wie #JeSuisCharlie oder #PanamaPapers. Plattformen bieten uns die Möglichkeit, uns in Echtzeit auszutauschen ­– was dazu führt, dass wir auf einen Post auch eine sofortige Reaktion erwarten. Diese digitale Ungeduld wird auch als „Sofortness“ beschrieben. Nehmen wir eine WhatsApp-Nachricht als Beispiel: Der Sender kann sehen, ob der Empfänger seiner Nachricht diese schon gelesen hat. Falls ja, wird die Nachricht mit einem Häkchen markiert. Bekommt er bei einer gelesenen Nachricht nicht sofort eine Antwort, empfinden viele Menschen dies als unhöflich. Von einem Empfänger, der verzögert zurückschreibt, erwartet der Sender eine Entschuldigung. Digitalisierung – eine neue DNA für Organisationen weiterlesen

Der Ton macht die Musik…

Wir alle wissen, dass die Stimme mit darüber bestimmt(!), wie Inhalte „rüberkommen“. Aber es ist nicht die Stimme allein. Denn wir sprechen auf vielen Kanälen parallel mit unserem Gegenüber. Der Volksmund weiß, „Der Ton macht die Musik“, und nebenbei noch Mimik, Atmung, Körperhaltung, und, und, und, bis ein stimmiges(!) Ganzes an Kommunikation gelingt. Als Menschen merken wir sofort, wenn Inhalt und Form nicht passen, denn wir sind geschult, auf die feinen Signale zu achten. Das bedeutet umgekehrt, dass gut beraten ist, wer bewusst mit seiner Stimme umgeht. In der Zusammenarbeit mit Menschen ist Kommunikation das Vehikel zur Wirkung und die Stimme das Instrument. Denn bei aller Digitalisierungseuphorie sind nützliche Kundenlösungen immer noch das Ergebnis gelungener Gespräche zwischen Menschen.

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Wir haben mit dem Opernsänger, Musiker und Stimmbildner Thomas Möller einen Präsentationstrainer zu Gast, der uns mit unserer Stimme und ihrer Wirkung bekanntmacht. Ein bisschen theoretisch und ganz viel praktisch. Jedenfalls wird es viel „auf die Ohren“ geben, das können wir versprechen. Interesse geweckt? Dann meldet euch per Email für den 21.11.16 bei Frank zum Basislager an: Frank.Eberhard@wibas.de

 

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Change & Agile

Eine Veränderung in einem Unternehmen erfolgreich und koordiniert umzusetzen ist eine große Herausforderung. Jedes Veränderungsvorhaben ist anders, aber alle haben die selben Erfolgsfaktoren. Wenn wir diese bei unserem Vorhaben berücksichtigen, steigen unsere Erfolgschancen.

8 Erfolgsfaktoren für Veränderungen
8 Erfolgsfaktoren für Veränderungen

Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass nicht ein Change den nächsten Change in einem Unternehmen jagt. Sonst hat eine Veränderung gar nicht die Chance sich nachhaltig in einer Organisation zu etablieren.  Um eine nachhaltige Veränderung in einer Organisation zu verankern setzen wir auf den agilen Gedanken. Wir zerlegen die große Veränderung in kleine Pakete, die wir regelmäßig ausliefern. Dieses Vorgehen nennen wir „Sprint Change“ und ihr könnt es in unserer Agile Change Manager Schulung kennenlernen. Change & Agile weiterlesen

Working Out Loud – Nachlese Basislager

24. Oktober 2016

Einige hatten sicher nicht damit gerechnet, dass der Einstieg so direkt erfolgt: Noch bevor Cordula Pröfrock von der Robert Bosch GmbH das Konzept Working Out Loud inhaltlich erklärt hatte, saßen schon alle Teilnehmer in Fünfergruppen und arbeiteten an den ersten Fragen.

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Es brauchte auch keine Vorstellung der Anwesenden mehr. Denn in der Gruppe hatte die Diskussion darüber, welche Gemeinsamkeit bei den fünf Leuten vorliegt, schon zu viel intensiverem gegenseitigen „Beschnuppern“ geführt, als das mit dem üblichen „Ich heiße …, ich bin …, ich arbeite bei …“ gelingt.

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Cordula hatte uns einen kurzweiligen Abend versprochen und das Versprechen eingelöst. Sie hat uns aufgezeigt, wie systematisches Netzwerken funktionieren kann, sie hat uns erläutert, wie das Konzept bei Bosch gestartet und vorangetrieben wurde. Gewürzt mit Anekdoten, Berichten von Erfolgen und Misserfolgen hat sie uns einen leckeren Montagabendschmaus bereitet.

Aber eigentlich haben wir das Meiste ja selbst getan. In den vier parallelen Gruppen diskutiert, Kontakte ausgetauscht, fremde Ideen weitergesponnen, Ziele vertieft und in Frage gestellt. Und als die Session um 21h zu Ende war, waren ganz viele Gespräche noch nicht beendet, so dass wir beim Rausgehen noch eine gute weitere Stunde genetzwerkt und „laut rausgearbeitet“ haben.

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Es war ein gelungener Abend mit sehr offenen Teilnehmenden und gemeinsamer Freude an gegenseitiger Unterstützung.

Eindrücke vom Global Scrum Gathering in München

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Diese Woche fand das Global Scrum Gathering in München statt mit mehr als 600 Teilnehmern aus aller Welt. Malte, Sascha und ich hatten die Gelegenheit mit vielen alten Bekannten zu sprechen und uns auch mit neuen Gesichtern auszutauschen. Hier möchten wir nun einfach ein paar Eindrücke mit Euch teilen.

Malte und Anna
Malte und Anna

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Basislager & Working out loud

Unser nächstes Basislager beschäftigt sich mit „Working out loud“ und findet am Montag den 24.10.2016 statt.

Working Out Loud

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Die Methode „Working out loud“ oder kurz WOL wurde 2010 von Bryce Williams geprägt. John Stepper entwickelte WOL anschließend weiter und dokumentierte dies in seinem Buch
„Working out loud – For a better career and life“.  Basislager & Working out loud weiterlesen

What is Agile Portfolio Management?

What is Agile Portfolio Management? Is it classic Portfolio Management with Agile projects or is there more to it?

Agile Portfolio Kanban

Suppose that you are working in an organization. You may have multiple Agile projects going on and at the same time you are making an effort to acquire new projects (e.g. through sales). Every so often an ongoing project finishes. Capacity becomes available. At the same time new projects are acquired. In the ideal world, we can perfectly match the needs of a new project with the capacity that has become available. The pace of completing projects is the pace of arrival of (new) projects.

We are not living in an ideal world. Projects arrive when there is no free capacity; or, there is a mismatch between the available competencies and the competencies that are required; or, capacity becomes available when no new projects have arrived; or, the right project may have arrived but for all practical reasons it cannot yet start (e.g. the customer is not ready to start); or the project is almost finished but cannot be closed (e.g. the customer is not ready to accept).

Agile Portfolio Management

Agile Portfolio Management is the agile way of managing complete change portfolios, aligned with both the Agile way of working in delivery, and all (business) stakeholders. Agile Portfolio Management is the integration of classic Portfolio Management with scaled Agile development. Agile Portfolio Management (APM) increases transparency in delivery and enhances flexibility in order to react quickly to market dynamics. It uses Kanban to continuously deliver value, in what we call ‘’flow’’. This Kanban simulation workshop lets you experience your real life Agile Portfolio Management challenges. Lern more What is Agile Portfolio Management? weiterlesen