Warum agile Strategieentwicklung?

In unserem Beitrag „E-T-A über agile Strategieentwicklung“ erklärt Dr. Clifford Sell, wie er mit seinem Unternehmen eine agile Strategieentwicklung durchführt. Aber warum macht E-T-A das überhaupt?

Eine Strategie selbst entwickeln

Strategiearbeit steht in jedem Unternehmen regelmäßig an. Immer mehr unserer Kunden fragen sich dabei: „Wie können wir uns in einer VUCA Welt angemessen aufstellen?“ Typische Fragen sind:

  1. Wie schaffen wir es, als wachsendes und international agierendes Unternehmen unsere interne Dynamik und DNA zu bewahren, die uns – z.B. als Familienunternehmen – auszeichnet?
  2. Wie können wir unsere Firma weiter so ausgestalten, dass wir auch zukünftig hervorragend mit unbeständigen Marktbedingungen umgehen und in kürzeren Produktionszyklen Mehrwert für unsere Kunden liefern können? Kurzum: Wie machen wir unser Unternehmen resilient in einer VUCA-Welt?
  3. Wie können wir den Inhalt der Strategie eigenständig und partizipativ entwickeln, damit das Wissen und die Ideen in den Köpfen des Unternehmens entstehen – statt die Ideen extern entwickeln zu lassen und dann mühsam „auszurollen“? Wie können wir uns trotzdem im Prozess der Strategieentwicklung effektiv unterstützen lassen?
  4. Wie nehmen wir unsere Mitarbeiter auf dieser Reise mit und erweitern gleichzeitig ihr unternehmerisches Denken?

Agile Techniken für die Strategieentwicklung

Zusammen mit unseren Kunden gestalten wir eine individuelle Antwort auf diese Fragen. Dabei bringen wir agile Techniken und klassische Strategiearbeit zusammen. Typische Elemente sind:

  • Selbstorganisierte Teams aus der Organisation über Kompetenzen hinweg zur inhaltlichen Erarbeitung der Strategie;
  • Ein Kanban um den Strategieentwicklungsprozess zu visualisieren, Ergebniserwartungen zu vereinbaren und den Fortschritt gemeinschaftlich zu managen;
  • Regelmäßiges PDCA (Plan-Do-Check-Act), um regelmäßig zu liefern und bei Bedarf den Prozess anzupassen;
  • Ein Team das ermächtigt ist, endgültige Richtungsentscheidungen zu treffen, und darauf achtet, dass die Teile der Strategie zusammen passen;
  • Ein weiteres Team – bestehend aus Kollegen vom Kunden und von wibas – das den Prozess gestaltet und moderiert.

Zwei Fliegen, eine Klappe: eine Strategie und gleichzeitig eine Diffusion agiler DNA

Was sagen unsere Kunden, warum es sich lohnt, sich auf diesen Ansatz einzulassen?

  • Eine Strategie entsteht – durch die PDCA Zyklen gibt es frühe Ergebnisse, die inspiziert und verbessert werden können.
  • Das Wissen der Mitarbeitenden über den Markt und die Kundenbedürfnisse wird genutzt und die Strategie in den Köpfen der späteren Umsetzer und Multiplikatoren geboren;
  • Die strategischen Maßnahmen entfalten ihre Wirkkraft bereits während des Entstehungsprozesses und besitzen eine hohe Akzeptanz bei den Angestellten;
  • Alle Beteiligten – und bei der Strategiearbeit insbesondere die Führungskräfte – erleben am eigenen Leib, was es bedeuten kann, agil zu arbeiten;
  • Die Beteiligten multiplizieren Agilität schon während des Prozesses. Dies führt dazu, dass sich Agilität so ganz „nebenbei“ im Unternehmen verbreitet;
  • Dadurch, dass die Beteiligten Agilität im Erstellungsprozess der Strategie lernen, überlegen sie sich auch, wie die Umsetzung agil sein kann, damit das Unternehmen dynamisch und reaktionsschnell am Markt agiert (und keinem starren 5-Jahres-Plan folgt) – und dies in einer robusten Art und Weise.

Konkretes Beispiel

Clifford Sell beschreibt, wie dies konkret im Fall von E-T-A funktioniert hat. Hier ist sein Bericht als Video.

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