Produktreife oder reife MVPs?

Wir erleben immer wieder heiße Diskussionen in Unternehmen zu dem Thema, wie reif ein Produkt sein muss damit es auf den Markt gebracht werden kann und wir als Unternehmen nicht unseren Image schaden? Wann ist ein Minimum Viable Product (MVP) gut und wann peinlich? Diese Fragen hat Andreas Lawerenz, Director of Digital Business Development bei MANN + HUMMEL USA, Inc. in seinem Vortrag auf der solutions.hamburg aufgenommen und seine eigenen Erfahrungen dazu geteilt.

„Farmer schauen auf ihre Geräte, reinigen und warten unsere Filter regelmäßig. Im Frühjahr ist das keine große Sache, aber wenn die Ernte eingefahren werden muss, tun 45 Minuten Downtime jeden zweiten Tag weh. Als wir versuchten, das Problem digital zu lösen und den Beladungszustand des Filters zu messen, dachten alle – Farmer wie Mechaniker – erst, dass der Sensor kaputt sei. Nachdem wir beweisen konnten, wie zuverlässig die Technologie ist, und wie viel Zeit und damit Geld wir unserem Kunden dadurch sparen konnten, kamen wir ins Gespräch. Und dadurch auf neue Ideen und Produkte, die unserem Kunden neuen Mehrwehrt generieren. Das führt dazu, dass sich unser Geschäftsfeld ändert. Gestern haben wir erste Versuche gestartet unsere klassischen Filter mit einem digitalen Sensor auszustatten. Heute koordinieren Flottenmanager ihre Fahrzeugwartung über unser Flottenmanagement-Portal senzit.“

Wer den Einblick in Andreas’ Vortrag spannend gefunden hat, findet seine Folien hier zum Download. Das Video zum Vortrag folgt in Kürze.

2 Gedanken zu „Produktreife oder reife MVPs?“

    1. Hallo Dominic,
      vielen Dank für das Feedback – wir haben die Folien ausgebessert. Du kannst Andreas Folien jetzt im richtigen Format unter dem angegebenen Link laden.
      liebe Grüße
      Lothar

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