Alle Beiträge von Anna Rudat

Scrum Visualisierung für Anfänger

Visualisierung ist ein wichtiges Hilfsmittel für Scrum Teams, um über dasselbe zu reden, Entscheidungen zu treffen, Abläufe dazustellen, anderen Scrum zu erläutern usw. Aber selber zeichnen ist nicht gerade einfach und die Aussage „Übung macht den Meister“ ist wenig hilfreich. Daher gebe ich hier eine Schritt für Schritt Anleitung, die dir helfen soll, typische Scrum Begriffe selber darzustellen. Scrum Visualisierung für Anfänger weiterlesen

Daily Stand Ups in verteilten Teams

Verteiltes Arbeiten ist in Zeiten der Digitalisierung ist für viele Teams Realität. Es bietet den Vorteil von überall Arbeiten zu können und auch globale Teamarbeit zu ermöglichen.  Aber jeder der es mal erlebt hat, weiß das Arbeiten im Team an einem Ort und Arbeiten in einem verteilten Team ganz anders sind. An einem Ort ist die Zusammenarbeit für uns viel einfacher, es braucht weniger Koordination und weniger Informationen gehen verloren, diese Aufzählung lässt sich fortsetzen. Und obwohl wir danach streben Teams physisch an einen Ort zu haben, klappt dies nicht immer. Damit es verteiltes Arbeiten in agilen Teams möglichst gut klappt, ist ein Austausch mit Anderen wertvoll und wir können gemeinsam lernen.

Am 27. Februar 2019 hatten wir die Usergroup Agile Rhein-Main wieder bei uns zu Gast. Dieses Mal wurde das Thema „Daily Stand-Ups & verteilte Teams“ diskutiert. Der erste Abend zu agile Events in verteilten Teams.

Für alle die nicht mit dabei sein konnten oder nochmal nachlesen wollen, sind hier mal die Ergebnisse von diesem Abend zusammengefasst. Folgende Themen wurden an diesem Abend diskutiert:

  • Kommunikationsregeln für verteilte Daily Stand-Ups
  • Wie können wir Vertrauen in verteilten Teams aufbauen?
  • Asynchrone Daily Stand-Ups – Geht das?
  • Verteilte Dialyse mit Zoom – Ein Beispiel
  • Daily Stand- Up – verliert an Power & Effektivität

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Shu Ha Ri – Lernen in Stufen

Auf einigen agilen Kongressen oder User Groups mag es dir schon mal begegnet sein dieses Shu-Ha-Ri. Aber was ist das eigentlich? Warum verwendet die agile Community diese komischen Wörter? Das wollen wir uns in diesem Artikel mal genauer anschauen.

Die Stufen des Lernens

Was ist Shu Ha Ri eigentlich?

Shu Ha Ri ist ein Konzept aus der asiatischen Kampfkunst, es wird unter anderem im Karate verwendet. Es beschreibt die unterschiedlichen Lernstufen und heißt im sportlichen Kontext so viel wie Erlernen – Üben – Anwenden. Das Konzept soll auf den Japaner Kawakami Fuhaku (1719-1807) zurückgehen.

Shu, der Lernende gehorcht den Regeln und erlernt diese.
Shu
Die erste Lernstufe heißt „Shu“ und bedeutet die Regeln zu lernen, zu gehorchen und zu kopieren – also die Regeln selber genau so nachzumachen. Stell dir einfach einen asiatischen Kampffilm vor. Ein kleiner Jung kommt in das Kloster der Mönche und will die hohe Kampfkunst erlernen. Seine Großmeister zeigen ihm die Bewegungsabläufe, korrigieren falsche Körperhaltungen und lassen den Jungen die Bewegungen wiederholen. In dieser Phase gehorcht der Junge als Lernender seinen Großmeistern.

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Agile Mythen: User Stories – Das Pflichtformat für Scrum Teams?!?

Das User Story Format wird insbesondere von Scrum Teams oft genutzt, um Anforderungen zu dokumentieren. Es ist eine kurze Syntax, die zwar total simpel klingt, wenn wir uns aber hinsetzen und versuchen diese Syntax mit Leben zu füllen, stellen wir schnell fest: Das ist doch gar nicht so einfach. Der ein oder andere mag auch schon über User Stories gestolpert sein, die irgendwie „gekünstelt“ klingen. Was ist also dran an diesem kleinen Satz? Wieso verwenden ihn so viele? Und müssen Scrum Teams Anforderungen im User Story Format dokumentieren? Machen sie sonst keinen „richtigen“ Scrum?

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Global Scrum Gathering 2018 in London

Am 8. bis zum 10. Oktober war es wieder soweit, das Global Scrum Gathering Europe öffnete in London seine Pforten. Sascha und ich waren beide dabei und wollen kurz ein paar Impressionen mit euch teilen.

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Innovative Kultur oder Kultur etablieren

Was passiert eigentlich, wenn wir ein Lab gründen und es später wieder in die Organisation re-integrieren? Wie schaffen wir es eine innovative Kultur zu gestalten? Und wie gehen wir mit etablierten Kulturen um, wenn wir doch etwas verändern wollen? Christian Tarragona hat auf der solutions.hamburg seine Erfahrungen zu diesen Fragen geteilt. Innovative Kultur oder Kultur etablieren weiterlesen

Fokus auf Lösungserfolg oder Erfolg durch Problemfokus?

„Warum Scrum nicht gleich Agile ist? Wie man in crossfunktionalen Team arbeitet? Wie agile Teams mit KPIs umgehen?“

Cathleen Bredemeyer und Stefan Willuda haben als Agile Coaches bei und mit idealo schon einiges bewegt. Durchgespielt haben sie agile deshalb trotzdem noch lange nicht. Die Fragen werden dabei nicht nicht leichter, sie ändern sich nur.

Nach 8 Jahren agil geht es bei idealo heute nicht mehr darum, was der Unterschied zwischen Scrum und Agile ist oder wie Teams mit KPIs umgehen. Cathleen und Stefan beschäftigt zur Zeit vielmehr, wie sie als Organisation auf Probleme kommen, die ihre Kunden für lösenswert erachten. – Und mit „lösenswert“ meinen Sie „da würde jemand Geld dafür ausgeben“.

Stefan bringt das Problem während des Vortrages auf der solutions.hamburg mit einem Zitat von Peter Drucker auf den Punkt: „There is nothing quite so useless, as doing with great efficiency, something that should not be done at all.“

Idealo löst das Problem derzeit mit einer Modell, dass „problem discovery“ und „solution delivery“ miteinander verbindet. Neben kurzen Lernzyklen, die das Unternehmen im Kundenportal testet geht es den Agile Coaches darum, die Teams mit Vision und strategischen Ausrichtung des Unternehmens zu alignen.

Klingt spannend? Hier gibt’s schon mal die Folien zum Nachlesen und Herunterladen.

Reicht noch nicht? Für alle, die uns bei der solutions.hamburg nicht besuchen konnten gibt’s den Vortrag  als Video.

Produktreife oder reife MVPs?

Wir erleben immer wieder heiße Diskussionen in Unternehmen zu dem Thema, wie reif ein Produkt sein muss damit es auf den Markt gebracht werden kann und wir als Unternehmen nicht unseren Image schaden? Wann ist ein Minimum Viable Product (MVP) gut und wann peinlich? Diese Fragen hat Andreas Lawerenz, Director of Digital Business Development bei MANN + HUMMEL USA, Inc. in seinem Vortrag auf der solutions.hamburg aufgenommen und seine eigenen Erfahrungen dazu geteilt. Produktreife oder reife MVPs? weiterlesen

Virtuelle oder co-lokierte Zusammenarbeit – Part 2

Virtuell arbeitende Teams sind Realität und stellen uns vor Herausforderungen. Im Rahmen von New Work investieren Unternehmen immer mehr in Technologien die dies möglich machen und schaffen Rahmen die verteiltes Arbeiten fördern werden.

Quelle: https://www.kienbaum.com/de/blog/new-work-pulse-check

Gestern Abend hatten wir wieder mal das Vergnügend die Agile Rhein-Main Usergroup bei uns als Gast zu begrüßen. Im Anschluß zum letzten Treffen im Juni wollten wir einen Erfahrungsaustausch zu den ausprobierten Tools machen.

Aber wie das manchmal so ist, es ist ja auch immer noch Urlaubszeit, war kein Teilnehmer von der letzten Usergroup da. Und nun? Wir haben uns dann entschlossen in zwei Gruppen folgendes zu diskutieren: