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25. Basislager 04.07.2016: „AUGENHÖHEwege“ – Film und Dialog

Können wir Zusammenarbeit menschlich UND ökonomisch erfolgreich gestalten oder bleibt dies Wunschdenken und Lippenbekenntnis?

Wir können! Das zeigt eine ganze Reihe deutscher und europäischer Organisationen, die bereits ein neues Miteinander gefunden und damit  als Vorreiter für Neue Arbeit gelten. Was dieses neue Miteinander auszeichnet ist vor allem eines: Augenhöhe.

Doch was ist Augenhöhe eigentlich und wodurch zeichnet sie sich aus?

Unser 25. Basislager am 04.07.2016 widmeten wir dem Dokumentarfilm AUGENHÖHEwege Link, welcher diese Vorreiterfirmen und ihre Art und Weise des miteinander Arbeitens auf spannende und aufschlussreiche Art porträtiert.

Gemeinsam mit Daniel Trebien, Initiator und Filmer von AUGENHÖHEwege und vielen klugen Teilnehmerköpfen haben wir uns Ausschnitte aus dem 90-minütigen Film angesehen und gemeinsam überlegt:

Was hat bei den porträtierten Firmen zu mehr Augenhöhe beigetragen?

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Wir möchten einige Eindrücke und Beobachtungen mit euch teilen, denn das, was Augenhöhe tatsächlich ausmacht ist vielschichtig und divers! Es ist…

  • Orientiert an Menschen und  Gefülen zu sein
  • Vertrauen zu leben und zu zeigen
  • Verantwortung zu übernehmen und zu teilen
  • Die Bereitschaft alles immer wieder in Frage zu stellen
  • Veränderungen zu wollen, zu können und zu dürfen
  • Sich gegenseitige zu unterstützen anstatt zu beschimpfen
  • Hierarchien auszublenden
  • Führung anders zu denken
  • Sich ehrlich und offen zu begegnen
  • Loslassen zu können
  • Respekt und Wertschätzung zu zeigen
  • Spiralförmige Entwicklungen zu ermöglichen
  • Top-down und bottom-up zu denken
  • Entscheidungen als Team zu treffen
  • … und so vieles mehr…

Zu sehen, dass es Firmen gibt, die all das leben und ihre Profitabilität dadurch wesentlich gesteigert haben macht Mut!  Es ist sicherlich kein einfacher Weg von den Arbeitsumständen, die wir kennen zu denen, die der Film zeigt. Dennoch lohnt es sich gemeinsam die Schritte in Richtung neue Arbeitswelt zu denken, zu diskutieren… und zu gehen.

Wir danken Daniel Trebien und allen Teilnehmern für ihr Kommen und freuen uns als wibas GmbH Mitsponsor von AUGENHÖHEwege gewesen zu sein.

Bis zum nächsten Basislager! Auch darauf freuen wir uns!

24. Basislager 23.05.2016: Kollegiale Fallberatung

Eigentlich sollten wir als Beratungsunternehmen so etwas ja gar nicht erklären, wir haben es aber doch getan!

Bei unserem 24. Basislager am 23.05.2016 haben wir die Methodik der kollegialen Fallberatung vorgestellt und geübt.

Denn bei konkreten Fragestellungen kann man sich auch unter Kollegen/innen gut gegenseitig helfen, ohne dass es dazu einen externen Rat braucht.
Man muss nur wissen, wie so ein Gespräch wirksam aufzuziehen ist und unter welchen Randbedingungen es funktioniert.

So starteten wir den Abend mit einem Input von Frank Eberhard, Senior Executive Consultant bei wibas, zu den 4 Grundschritten kollegialer Fallberatung.

  1. thumb_IMG_6957_1024Der Fallgeber schildert seine Situation und formuliert seine Schlüsselfrage
  2. Die Gruppe stellt dem Fallgeber Verständnisfragen
  3. Der Fallgeber zieht sich zurück, gerne mit dem Rücken zur Gruppe und hört zu. Die Gruppe bildet Hypothesen, Annahmen und Lösungsideen.
  4. Der Fallgeber kommt in die Gruppe zurück und gibt ein Fazit darüber, was für ihn hilfreich war.

Und weil Lernen bekanntlich besser im „Mischwald“ als in der „Monokultur“ funktioniert, haben unsere Teilnehmer die vier Grundschritte durch weitere eigene spannende Techniken und Varianten ergänzt.

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Enstanden ist ein kleiner aber feiner Methodenbaukasten zur kollegialen Fallberatung, den wir dann auch direkt ausprobiert haben.

In zwei diskussionsreichen Runden haben wir zwei Teilnehmer- Fragestellungen mit unterschiedlichen Varianten der Methodik behandelt. Und wir waren alle überrascht von den vielen, guten Ideen und Lösungen, die in nur 30 Minuten durch diese strukturierte Beratung von Kollegen zustande gekommen sind!

Was macht die kollegiale Fallberatung als Methodik so hilfreich?

Wir haben diese Frage zum Abschluss des Abends gemeinsam reflektiert und beantwortet.

  • Struktur, zeitliche Rahmensetzung und die Formulierung der Schlüsselfrage ermöglichen Fokus.
  • Klar definierte Rede- und Zuhörphasen ermöglichen Konzentration und wirkliches Zuhören.
  • Das „Wegdrehen“ des Fallgebers erleichtert es der Gruppe frei zu denken und Gedanken auszusprechen.
  • Durch die Heterogenität der Gruppe wird die Schlüsselfrage aus unterschiedlichen Perspekiven betrachtet, Kreativität entsteht.
  • Vertrauen zwischen den Beteiligten wächst und stärkt die Gruppe.
  • Kommunikation- und Feedbackkompetenzen können entwickelt werden.

Für ein kollegiales Coaching braucht es Vertrauen und Offenheit unter den Beteiligten. Es war schön zu sehen, dass beides im Basislager vorhanden ist!

Wir freuen uns schon auf das nächste Basislager und die anwesenden Führungskräfte, die Interesse daran haben  aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren.

23. Basislager 18.04.2016: Wie helfen Lean und Agile durch die Krise?

Der Frühling ist da und wir setzten ihm und der guten Auftragslage in unserem letzten Basislager bewusst einen Kontrapunkt entgegen. Denn jetzt lässt sich entspannt darüber reden…

„Wie helfen Lean und Agile durch die Krise?“

So lautete das Thema des 23.Basislagers, unserem etablierten Format für alle Führungskräfte, die Interesse daran haben aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren. Und genau das haben wir getan.

Wir starteten den Abend durch ein Interview mit Jörg Battenfeld, Geschäftsführer der wibas GmbH. Die gemeinsame Betrachtung einiger Kennzahlen und Marktentwicklungen half zu verstehen, warum wir heute schon über Krise nachdenken sollten, obwohl es uns allen gerade sehr gut geht.

Doch die These der Geschäftsführung blieb gewagt: Organisationen mit agilen und lean Prinzipien sehen Krisen als Chance!

thumb_IMG_6485_1024Was sagten die Teilnehmer dazu? In Kleingruppen wurde diskutiert, ob die folgenden agilen und lean Prinzipien Organisationen wirklich „krisenrobuster“ machen:

  • Agile Prinzipien
    • Ermächtigung & Selbstorganisation
    • Frühe & regelmäßige Lieferung
    • Überprüfung & Anpassungthumb_IMG_6490_1024
    • Transparenz
    • Nutzung eines Takts
  • Lean Prinzipien
    • Definiere Wert aus Kundensicht
    • Identifiziere den Wertstrom
    • Bringe die Arbeit in Fluss
    • Erzeuge den Sog
    • Strebe stets nach Perfektion

Nach der Präsentation der Gruppenergebnisse folgte eine kontroverse und spannende Diskussion im Fishbowl-Format. In gemischter und roulierender Diskussionsrunde haben wir die Thematik aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.

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So unterschiedlich diese aber auch waren, unsere gemeinsame Überzeugung war offensichtlich. Lean Prinzipien helfen den größtmöglichen Wert für den Kunden zu schaffen, dabei Verschwendung zu vermeiden und Mitarbeiterfähigkeiten zu nutzen. Agile Prinzipien bieten dazu schnelle Reaktionsfähigkeit in einer komplexen Welt. Organisationen, die das verstehen, begegnen Krisen sicherlich mit einem starken und herausfordernden Blick!

22. Basislager 29.02.2016: Achtsamkeit im Geschäft – kein Raum für den Autopiloten

Nachdem wir uns im ersten diesjährigen Basislager gemeinsam spielerisch den „cultureQs“ genähert hatten, übten wir uns im zweiten Basislager in Achtsamkeit.

Das Basislager ist unser etabliertes Format für alle Führungskräfte, die Interesse daran haben aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren.

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Mit 20 Basislagerteilnehmern starteten wir am 29.02. die spannende Diskussion zum Thema „Achtsamkeit im Geschäft“.

Grundlage hierfür bot uns Frank Eberhard, Senior Executive Consultant bei wibas, mit einem Vortrag zum Einstieg. ­

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Die Inhalte: ­

  • Woher kennen wir Achtsamkeit und warum ist das Thema wieder populär?
  • Jon Kabat-Zinn und sein MBSR Programm (Mindfulness Based Stress Reduction  –> Link zum Center for Mindfulness)
  • Achtsamkeit als besondere Art der Aufmerksamkeit- Absichtsvoll. Auf das JETZT bezogen. Wertfrei.
  • Achtsamkeit im Geschäft durch ein „Mindful Business Commitment“ (–> Link zur Seite des „Netzwerk Achtsame Wirtschaft“)

Und damit war die Diskussion eröffnet. In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmer in vertrauter Open Space Atmosphäre zu uns umtreibenden Fragen und Thesen:

… Kann die Innovationsrate, welche die Digitalisierung verlangt, nur durch achtsame Teams bewerkstelligt werden?

… Wenn ja, ist Achtsamkeit dadurch die neue Kompetenz im Firmenkompetenzmodell?

… Und kann man Achtsamkeit überhaupt lernen?

… Ist Achtsamkeit eigentlich nur etwas für Wohlfühlfirmen?

… Oder gar doch etwas ganz Privates, das im Geschäft nichts zu suchen hat?

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Nach einer guten Stunde waren wir uns einig: Achtsamkeit gehört ins Geschäft – mehr denn je!

Im Plenum  teilten wir unsere Erkenntnisse:

  • Wer achtsam mit sich selber ist, kann achtsam mit seiner Umwelt sein.
  • Wir sollten achtsamer mit uns und unseren Mitmenschen sein, denn nur so können wir als Firma Talente attrahieren und halten.
  • Achtsamkeit kann man nicht implementieren, aber durch Sensibilisierung und Feedback lernen.
  • Dafür benötigen wir achtsame Vorbilder, die Achtsamkeit in die Organisation tragen können.

Und so konnte der gemütliche Teil des Abends beginnen…

21. Basislager 18.01.: cultureQs – jetzt mal Tacheles reden

Für das neue Jahr haben wir uns beim ersten Basislager Treffen am 18.01. spielerisch mit „cultureQs“ für die anstehenden Herausforderungen in 2016 ausgerüstet.

Das Basislager ist unser etabliertes Format für alle Führungskräfte, die Interesse daran haben aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren.

cultureQs

Wir hatten Eric Lynn – Erfinder von cultureQs – zur Gast. cultureQs lässt sich einsetzen, um in Teams, die vor Veränderungen stehen, Gespräche über Motivatoren und Glaubenssätze in Gang zu setzen.

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20. Basislager 9.11.: „Innovation – schnell mal ’ne gute Idee haben“

Kannst Du uns bei unserem Prozessmgmt-Projekt helfen ?

„Da müsste man sich mal was überlegen … .“

Wie geht das denn, sich einen neuen Ablauf einfallen zu lassen? Wie kommt man gemeinsam oder einzeln in der Gruppe auf neue Ideen, ohne nur das wiederzukäuen, was schon x-mal besprochen und y-mal verworfen wurde?

Teilnehmer Basislager
Teilnehmer Basislager

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Basislager 29. Juni 2015 „Mein Produkt in der digitalen Welt“

Hier kommt die gute Nachricht zum Wochenende: In gut zwei Wochen findet das achtzehnte Basislagertreffen statt! Hier treffen sich Führungskräfte, Unternehmer und Manager in exklusiver Runde, um ausgesuchte Themen weiter zu entwickeln und sich über gute Praktiken auszutauschen.

Am Montag, dem 29. Juni geht es von 19 – 21h bei wibas in Darmstadt um das Thema Digitalisierung

„Mein Produkt in der digitalen Welt“
Immer mehr unserer Geschäftsprozesse verändern sich von bisher analoger Abwicklung zu stärker digitalisierter Abwicklung. Das wandelt Arbeitsplätze und ändert die Anforderungen an Mitarbeitende und Führungskräfte. Neue Produkte und neue Geschäftsmodelle befeuern diesen Wandel, und zwar nicht nur in der IT-Branche. Darüber wird allenthalben unter der Überschrift Digitalisierung viel geredet, geschrieben und konferiert. Ein paar Beispiele wollen wir als Impuls an den Anfang des Abends stellen.

Basislager 29. Juni 2015 „Mein Produkt in der digitalen Welt“ weiterlesen

Basislager 4.5.: „Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern steigern“

IMG_3942 Was können Führungskräfte dafür tun, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu steigern?

Mit dieser Frage stieg Alois Strott, Geschäftsführer der chemfidence Service GmbH am Montagabend in seinen Impulsvortrag beim Basislagertreffen ein. Basislager 4.5.: „Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern steigern“ weiterlesen

Erkenntnisse vom Basislager „Compliance vs. Kundenzufriedenheit“

Am 9.3.15  fand bei wibas wieder ein DarmstadtSPIN Basislager-Treffen statt – Thema diesmal: Compliance vs Kundenzufriedenheit. Oder: wie schaffe ich es, an Regeln festzuhalten und alle Vorgaben meiner Firma zu erfüllen und gleichzeitig den Kundenwunsch im Mittelpunkt zu halten?
Der Kunden- oder Teilnehmerwunsch, für dieses Dilemma hilfreiche Impulse via Erfahrungsaustausch zu bekommen, wurde erfüllt unter gleichzeitiger Einhaltung der Regel: Timebox von 2 Stunden und Spaß haben. 😉

Die wichtigsten Erkenntnisse des Abends:

1. Was muss das Management tun, um ohne Regeln zu regeln?
Wer ohne Regeln regeln will, muss Werte definieren, Vertrauen haben, Transparenz schaffen und Verantwortung delegieren.

2. Woran erkenne ich Mitarbeiter, die mit Freiraum verantwortungsvoll umgehen?
Er / sie bricht Regeln öffentlich, risikobewusst, begründet, fachkompetent, zielgerichtet und unter Einbeziehung von Stakeholdern.

3. Wie bekomme ich mehr Freiraum und weniger Bürokratismus?
Wertschöpfung und Bürokratie muss kein Widerspruch sein! Angemessenheit ist entscheidend. Komplexe Organisation treibt Bürokratie.

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