Schlagwort-Archive: Digitalisierung

Daily Stand Ups in verteilten Teams

Verteiltes Arbeiten ist in Zeiten der Digitalisierung ist für viele Teams Realität. Es bietet den Vorteil von überall Arbeiten zu können und auch globale Teamarbeit zu ermöglichen.  Aber jeder der es mal erlebt hat, weiß das Arbeiten im Team an einem Ort und Arbeiten in einem verteilten Team ganz anders sind. An einem Ort ist die Zusammenarbeit für uns viel einfacher, es braucht weniger Koordination und weniger Informationen gehen verloren, diese Aufzählung lässt sich fortsetzen. Und obwohl wir danach streben Teams physisch an einen Ort zu haben, klappt dies nicht immer. Damit es verteiltes Arbeiten in agilen Teams möglichst gut klappt, ist ein Austausch mit Anderen wertvoll und wir können gemeinsam lernen.

Am 27. Februar 2019 hatten wir die Usergroup Agile Rhein-Main wieder bei uns zu Gast. Dieses Mal wurde das Thema „Daily Stand-Ups & verteilte Teams“ diskutiert. Der erste Abend zu agile Events in verteilten Teams.

Für alle die nicht mit dabei sein konnten oder nochmal nachlesen wollen, sind hier mal die Ergebnisse von diesem Abend zusammengefasst. Folgende Themen wurden an diesem Abend diskutiert:

  • Kommunikationsregeln für verteilte Daily Stand-Ups
  • Wie können wir Vertrauen in verteilten Teams aufbauen?
  • Asynchrone Daily Stand-Ups – Geht das?
  • Verteilte Dialyse mit Zoom – Ein Beispiel
  • Daily Stand- Up – verliert an Power & Effektivität

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Design Thinking und Agilität – Wie passt das zusammen?

„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
– Friedrich Wilhelm Nietzsche, 1923 –

Auch wenn dieses Zitat mittlerweile schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist, hat es dadurch keineswegs an Bedeutung eingebüßt. Denn Innovation und Kreativität haben in unserer Gesellschaft einen größeren Wert denn je. Es mag sein, dass das Ziel heute nicht immer ist den philosophisch bildlichen tanzenden Stern zu erschaffen, dafür aber z.B. neue Interfaces und Produkte. Eine Herausforderung im kreativen Schöpfungsprozess der heutigen Zeit ist, dass man so nah am Kunden entwickeln muss wie noch nie zuvor und sich schnell auf veränderte Bedürfnisse des Markts anpassen muss.

Um diese Wertschöpfung zu gewährleisten, hat in den letzten Jahren eine Methode besonders die Aufmerksamkeit der Wirtschaft erlangt: Design Thinking. Dieser Ansatz zeichnet sich dadurch aus, dass er durch das multiperspektivische Adressieren von Problemen zur Entwicklung neuer Ideen beitragen soll. Weiter kennzeichnet diese Methode der Grundsatz Lösungen zu finden, die aus Anwendersicht überzeugend sind. Design Thinking wird häufig in Sprintform angewandt. Hierbei sprechen wir von einem isolierten Setting, das sich über typischerweise 3 bis 5 Tage erstreckt. In einem solchen Sprint durchläuft ein interdisziplinäres Team aus Experten einen festgelegten Rahmenprozess, der sich in der Regel in folgende Phasen gliedert und in untenstehender Grafik illustriert ist.

Das Team versucht zu Beginn ein Grundverständnis für das zu adressierende Problem zu entwickeln, anschließend Adressaten der Fragestellung im Feld zu befragen oder zu beobachten, um dann diese Erkenntnisse zusammenzutragen und zu filtern. Nach dieser Phase beginnt die Ideation oder auch Entwicklung von Ideen genannt. Aus diesen Ideen werden Prototypen generiert, die gegen Ende des Sprints dem Nutzer vorgestellt und von diesem getestet werden. Eine detailliertere Erklärung und Definition für alle Interessierten finden Sie hier nachzulesen oder hier in Videoform.


Nun mag der Begriff und die Bedeutung dahinter zwar den meisten klar sein, jedoch ist es vielen ein Rätsel, in welcher Verbindung dieses Framework mit Agilität steht? Und noch viel wichtiger: Wo sollte man es verorten?

Diese Fragen wollen wir heute im Rahmen des Blogs etwas genauer unter die Lupe nehmen.

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Design Thinking – Ein paar Gedanken

In den vergangenen Jahren wurde Design Thinking mehr und mehr als Innovationstool nachgefragt und ist heute aus einer Vielzahl von Unternehmen nicht mehr wegzudenken. „Etwa die Hälfte der größten Unternehmen Deutschlands praktiziert mittlerweile Design Thinking in irgendeiner Art“, so Dr. Timm Krohn, Prokurist am HPI und Geschäftsführer der HPI Academy.
Deswegen soll dieser Blog Artikel dazu dienen, in einem Experteninterview  mit Björn Ruland Design Thinking und seine Einbindung in Agilität näher zu beleuchten.

Max: Hallo Björn, schön, dass du heute Zeit für ein paar Fragen gefunden hast. Du bist ja schon sprichwörtlich ein „alter Hase“ im Bereich Agilität, aber was hat dich denn ursprünglich dazu bewogen, näher in diesen Bereich einzutauchen?

Björn: Meinen Einstieg in die agile Arbeitswelt habe ich bei der Deutschen Telekom gefunden, vor mittlerweile über 10 Jahren. Damals war ich im HR Bereich aktiv und verantwortete mit meinem Team strategische wie operative Projekte. Agilität und damals insbesondere Scrum kannte ich bis dahin nur aus meiner HR Rolle heraus, wenn es um Sozialpartnerverhandlungen ging. Jedoch war ich neugierig und nutze die nächste Gelegenheit ein Projekt mit Hilfe von Scrum in der Rolle als Product Owner zu gestalten. So gestaltete ich in dieser Rolle den Arbeitsplatz der Zukunft für die Deutsche Telekom. Design Thinking – Ein paar Gedanken weiterlesen

Führung von digitalen & agilen Organisationen

Wie führe ich agile Organisationen? Warum haben diese Bereiche eine andere DNA als der alte Teil vom Unternehmen? Was muss ich als Führungskraft tun, um beide Welten zu führen? Wie kriege ich es hin, dass diese beiden Welten miteinander bestehen?

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Warum Digitalisierung bei euch nicht funktioniert

Wir haben uns sehr darüber gefreut die Agile Usergroup Rhein-Main am 16.3.2017 zu Besuch gehabt zu haben. Der Abend stand unter dem Motto „Warum Digitalisierung bei euch nicht funktioniert“.  Dieses Thema haben wir mit ca. 35 Gästen diskutiert und möchten nun die Ergebnisse mit euch teilen.

Impuls: Anna Rudat’s Themenabend

Um gemeinsam in das Thema „Digitalisierung“ zu einzusteigen, hatten wir uns eine kleine Talkshow, „Anna Rudat’s Themenabend“, als Impuls überlegt. Im ersten Teil unseres Themenabends diskutierte ich mit meinen Gästen Sascha und Oliver das Thema. Dabei hatte natürlich jeder Gast seine ganz eigene These über Digitalisierung. Warum Digitalisierung bei euch nicht funktioniert weiterlesen

wibas Magazin 02/15 zum Thema „Digitalisierung“ ist erschienen

Die digitale Welt ist ein Punkt.

Bei allem Facettenreichtum in der Digitalisierung kommt doch alles auf einen Punkt: Der Gegensatz von digital und analog ist nicht mehr relevant. Längst ist beides parallel.

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Es geht darum, die vor uns liegende Welt zu gestalten, und das unter Nutzung der digitalen Abläufe, Medien und Produkte. Der Wandel erfasst den Einzelnen, die Organisation und die Gesellschaft. Wie spannend, in diesen Zeiten zu leben und zu wirken.

Unser neues Heft zum Thema Digitalisierung finden Sie hier online.

Gerne senden wir Ihnen die gedruckte Version zu, wenn Sie uns Ihre postalische Adresse mitteilen: info@wibas.de.

Ein Digital Native erzählt

Interview mit Daniel V., Fachinformatiker. Das Gespräch führte Christa Hesse, wibas GmbH.

Als Generation Y wird in der Soziologie diejenige Bevölkerungskohorte genannt, deren tendenzielles Geburtsjahr um 1980 bis 1994 liegt. Je nach Quelle wird diese Generation auch als Millennials oder Digital Natives bezeichnet.

Die Generation Y gilt als vergleichsweise gut ausgebildet, zeichnet sich durch eine technologieaffine Lebensweise aus, ist im Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen. Sie wächst digitaler und vernetzter auf als alle Generationen davor.

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Harte Herausforderung. Weiche Antwort.

In unserer sich rasant entwickelnden Wirtschaft spielt die Digitalisierung von Arbeits- und Kommunikationsprozessen eine gewichtendere Rolle als je zuvor. Ob in der Automobilindustrie (z.B. Carsharing), der Maschinenfertigung (z.B. M2M Kommunikation) oder im privaten Alltag (z.B. Paypal, MyTaxi u.v.m.) – die Digitalisierung ist aus unserem Leben kaum noch wegzudenken.

Doch welche Herausforderungen birgt die durch Digitalisierung enstandene Veränderung in unserem Arbeitsalltag? Worauf müssen sich Unternehmen heute einstellen damit sie morgen konkurrenzfähig bleiben? Welche Kompetenzen bringen die Generationen Y und Z mit und was bedeutet das für die heutigen Unternehmen?

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Der Hänger zum Thema

Helmut Hänger (58), Mathematiker, seit 23 Jahren bei einer Versicherung tätig.

Digitalisierung. Wenn ich das schon höre. Ist jetzt das neue große Ding, sagen sie. Wir müssen uns dafür rüsten, sagen sie. Sonst gibt’s uns bald nicht mehr, sagen sie.

Ich bin keine Fan von digital. Ich mag analog. Das fing schon in den 80ern an, als diese kleinen silbernen Scheiben aufkamen und alle völlig aus dem Häuschen waren, dass Musik viel toller klingt. Alle wollten nur noch CDs haben. Ich habe ja noch meine LP-Sammlung zuhause. Wenn ich so richtig relaxen will, lege ich eine Platte auf. Das hat Stil. So’ne fummelige CD in den Player zu schieben ist dagegen doch echt dröge.

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