Archiv der Kategorie: Coaching

Wie agile Transformationen gelingen

Überall sind agile Transformationen. Kleine wie große Unternehmen erhoffen sich von agilen Arbeitsweisen Abhilfe gegen den Marktdruck aus sinkender Kundenloyalität, unvorhersehbaren Absatzmengen, und globalem Wettbewerb – überraschend oft auch aus völlig fremden Branchen. Die aufgelegten agilen Change-Initiativen sollen dabei wahre Wunder bewirken. Wie agile Transformationen gelingen weiterlesen

Shu Ha Ri – Lernen in Stufen

Auf einigen agilen Kongressen oder User Groups mag es dir schon mal begegnet sein dieses Shu-Ha-Ri. Aber was ist das eigentlich? Warum verwendet die agile Community diese komischen Wörter? Das wollen wir uns in diesem Artikel mal genauer anschauen.

Die Stufen des Lernens

Was ist Shu Ha Ri eigentlich?

Shu Ha Ri ist ein Konzept aus der asiatischen Kampfkunst, es wird unter anderem im Karate verwendet. Es beschreibt die unterschiedlichen Lernstufen und heißt im sportlichen Kontext so viel wie Erlernen – Üben – Anwenden. Das Konzept soll auf den Japaner Kawakami Fuhaku (1719-1807) zurückgehen.

Shu, der Lernende gehorcht den Regeln und erlernt diese.
Shu
Die erste Lernstufe heißt „Shu“ und bedeutet die Regeln zu lernen, zu gehorchen und zu kopieren – also die Regeln selber genau so nachzumachen. Stell dir einfach einen asiatischen Kampffilm vor. Ein kleiner Jung kommt in das Kloster der Mönche und will die hohe Kampfkunst erlernen. Seine Großmeister zeigen ihm die Bewegungsabläufe, korrigieren falsche Körperhaltungen und lassen den Jungen die Bewegungen wiederholen. In dieser Phase gehorcht der Junge als Lernender seinen Großmeistern.

Shu Ha Ri – Lernen in Stufen weiterlesen

Global Scrum Gathering 2018 in London

Am 8. bis zum 10. Oktober war es wieder soweit, das Global Scrum Gathering Europe öffnete in London seine Pforten. Sascha und ich waren beide dabei und wollen kurz ein paar Impressionen mit euch teilen.

Global Scrum Gathering 2018 in London weiterlesen

Achtsamkeit für Agilisten – was das ist und warum bietet wibas dazu ein Seminar an?

Achtsamkeit ist in aller Munde, aber was ist das eigentlich?

Achtsamkeit ist nichts neues, sondern hat eine Jahrtausende alte Tradition, z.B. im Buddhismus oder Yoga. Achtsamkeit und Meditation sind längst aus der „Esoterikecke“ heraus gekommen und zum Themenfeld der Medizin und der Persönlichkeitsentwicklung geworden. Ganze Unternehmen schreiben sich auf die Fahne ihre Mitarbeiter in Achtsamkeit zu schulen Achtsamkeit für Agilisten – was das ist und warum bietet wibas dazu ein Seminar an? weiterlesen

Coaching und Agilität

In agilen Teams wird ordentlich rum-ge-coacht. Mindestens drei Rollen sind mit Coaching beschäftigt. Anlass für mich, mal eine Übersicht zu zeichnen und eine Abgrenzung der Rollen anzubieten.

Diese drei Rollen betrachte ich:

  1. Agility Master
  2. Agile Coach
  3. Personal Coach

Für die agile Methode Scrum ist die Rolle des Scrum Masters klar beschrieben. Sie wird in ähnlicher Weise auch bei anderen agilen Methoden zur Gewaltenteilung eingesetzt, deshalb verallgemeinere ich die Rolle hier zum Agility Master (1). Coaching und Agilität weiterlesen

Flipcharts eines Agilisten: Agiler Eisberg

Wozu brauche ich das Flipchart?

Bei der Einführung agiler bzw. schlanker Vorgehensweisen stehen die Rahmenwerke (z. B. Scrum, Kanban) und Praktiken (z. B. Boards, Burn Downs, User Story) oft sehr prominent im Mittelpunkt. Dass es sich bei solch einer Einführung jedoch auch ganz wesentlich um Kultur dreht, geht hierbei oft verloren. Dabei ist gerade das kulturelle Verständnis der Garant für eine erfolgreiche und nachhaltige Einführung moderner Arbeitsweisen. Das Flipchart positioniert diese kulturellen Aspekte als Fundament und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen der Arbeits- und Kulturebene. Flipcharts eines Agilisten: Agiler Eisberg weiterlesen

Agile Mythen: Agile Teams planen nicht

Wenn wir die Arbeit von mehreren Menschen an einem Thema nicht absprechen, entstehen Doppelarbeiten, es wird an den falschen Themen gearbeitet oder die Arbeit bleibt schlichtweg liegen. Planung ist also essentiell, um die Arbeit von mehreren Menschen in einem Team zu koordinieren. Es ist dabei egal, ob das Team klassisch entwickelt oder agil. Der Unterschied zwischen den beiden Vorgehensweisen liegt in der Zeit. Agile Teams planen evolutionär bzw. inkrementell, beim klassischen Vorgehen findet die Planung verstärkt zu Beginn eines Projektes statt. Inkrementelle Planung senkt die Kosten ein Projekt zu starten und erlaubt uns schnell auf Änderungen zu reagieren (z.B. bei Anforderungen, Prioritäten) im fortschreitenden Projekt.

Agile Teams planen nicht

Dieses Vorgehen gilt Grundsätzlich erst mal für alle agilen Methoden. Da das agile Framework Scrum sich derzeit so großer Beliebtheit erfreut, wollen wir im Folgenden uns am Beispiel eines Scrum Teams einmal ansehen, wie Planung im Scrum genau statt findet. Agile Mythen: Agile Teams planen nicht weiterlesen

Change & Agile

Eine Veränderung in einem Unternehmen erfolgreich und koordiniert umzusetzen ist eine große Herausforderung. Jedes Veränderungsvorhaben ist anders, aber alle haben die selben Erfolgsfaktoren. Wenn wir diese bei unserem Vorhaben berücksichtigen, steigen unsere Erfolgschancen.

8 Erfolgsfaktoren für Veränderungen
8 Erfolgsfaktoren für Veränderungen

Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass nicht ein Change den nächsten Change in einem Unternehmen jagt. Sonst hat eine Veränderung gar nicht die Chance sich nachhaltig in einer Organisation zu etablieren.  Um eine nachhaltige Veränderung in einer Organisation zu verankern setzen wir auf den agilen Gedanken. Wir zerlegen die große Veränderung in kleine Pakete, die wir regelmäßig ausliefern. Dieses Vorgehen nennen wir „Sprint Change“ und ihr könnt es in unserer Agile Change Manager Schulung kennenlernen. Change & Agile weiterlesen