Archiv der Kategorie: Führung

Agile Usergroup Rhein-Main bei wibas

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Am Donnerstag den 21. Juli 2016 laden wir Euch herzlich zur Agile Usergroup Rhein-Main zu uns ins Büro ein. Der Abend steht unter dem Thema:

Wie helfen Lean und Agile durch die Krise?

Denn die wirkliche Bewährungsprobe bestehen Modelle dann, wenn sie helfen, schwierige Zeiten zu meistern. In dieser Zeit finden wir heraus, ob darin Ideen und Konzepte enthalten sind, die einem „das haben wir schon immer so gemacht“-Ansatz überlegen sind. Agiles Vorgehen in Projekten und Lean-Prinzipien in der ganzen Organisation versprechen laut Literatur und Studien mehr Effektivität und mehr Effizienz. Sind dies die beiden Schlüssel, um eine Organisation gut durch eine wirtschaftliche Krise zu führen?

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Christian Kaczmarek

Nach einem kurzen Impulsvortrag möchte Christian Kaczmarek, dies gerne mit Euch in einer anschließenden Gruppenarbeit diskutieren.

Haben wir Euer Interesse geweckt? Dann meldet Euch gerne hier an >>

Programm Übersicht

18:30 – Ankommen und Kaffee trinken
19:00 – Impulsvortrag und Gruppenarbeit
20:30 – Networking
21:30 – Ende

24. Basislager 23.05.2016: Kollegiale Fallberatung

Eigentlich sollten wir als Beratungsunternehmen so etwas ja gar nicht erklären, wir haben es aber doch getan!

Bei unserem 24. Basislager am 23.05.2016 haben wir die Methodik der kollegialen Fallberatung vorgestellt und geübt.

Denn bei konkreten Fragestellungen kann man sich auch unter Kollegen/innen gut gegenseitig helfen, ohne dass es dazu einen externen Rat braucht.
Man muss nur wissen, wie so ein Gespräch wirksam aufzuziehen ist und unter welchen Randbedingungen es funktioniert.

So starteten wir den Abend mit einem Input von Frank Eberhard, Senior Executive Consultant bei wibas, zu den 4 Grundschritten kollegialer Fallberatung.

  1. thumb_IMG_6957_1024Der Fallgeber schildert seine Situation und formuliert seine Schlüsselfrage
  2. Die Gruppe stellt dem Fallgeber Verständnisfragen
  3. Der Fallgeber zieht sich zurück, gerne mit dem Rücken zur Gruppe und hört zu. Die Gruppe bildet Hypothesen, Annahmen und Lösungsideen.
  4. Der Fallgeber kommt in die Gruppe zurück und gibt ein Fazit darüber, was für ihn hilfreich war.

Und weil Lernen bekanntlich besser im „Mischwald“ als in der „Monokultur“ funktioniert, haben unsere Teilnehmer die vier Grundschritte durch weitere eigene spannende Techniken und Varianten ergänzt.

Enstanden ist ein kleiner aber feiner Methodenbaukasten zur kollegialen Fallberatung, den wir dann auch direkt ausprobiert haben.

In zwei diskussionsreichen Runden haben wir zwei Teilnehmer- Fragestellungen mit unterschiedlichen Varianten der Methodik behandelt. Und wir waren alle überrascht von den vielen, guten Ideen und Lösungen, die in nur 30 Minuten durch diese strukturierte Beratung von Kollegen zustande gekommen sind!

Was macht die kollegiale Fallberatung als Methodik so hilfreich?

Wir haben diese Frage zum Abschluss des Abends gemeinsam reflektiert und beantwortet.

  • Struktur, zeitliche Rahmensetzung und die Formulierung der Schlüsselfrage ermöglichen Fokus.
  • Klar definierte Rede- und Zuhörphasen ermöglichen Konzentration und wirkliches Zuhören.
  • Das „Wegdrehen“ des Fallgebers erleichtert es der Gruppe frei zu denken und Gedanken auszusprechen.
  • Durch die Heterogenität der Gruppe wird die Schlüsselfrage aus unterschiedlichen Perspekiven betrachtet, Kreativität entsteht.
  • Vertrauen zwischen den Beteiligten wächst und stärkt die Gruppe.
  • Kommunikation- und Feedbackkompetenzen können entwickelt werden.

Für ein kollegiales Coaching braucht es Vertrauen und Offenheit unter den Beteiligten. Es war schön zu sehen, dass beides im Basislager vorhanden ist!

Wir freuen uns schon auf das nächste Basislager und die anwesenden Führungskräfte, die Interesse daran haben  aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren.

23. Basislager 18.04.2016: Wie helfen Lean und Agile durch die Krise?

Der Frühling ist da und wir setzten ihm und der guten Auftragslage in unserem letzten Basislager bewusst einen Kontrapunkt entgegen. Denn jetzt lässt sich entspannt darüber reden…

„Wie helfen Lean und Agile durch die Krise?“

So lautete das Thema des 23.Basislagers, unserem etablierten Format für alle Führungskräfte, die Interesse daran haben aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren. Und genau das haben wir getan.

Wir starteten den Abend durch ein Interview mit Jörg Battenfeld, Geschäftsführer der wibas GmbH. Die gemeinsame Betrachtung einiger Kennzahlen und Marktentwicklungen half zu verstehen, warum wir heute schon über Krise nachdenken sollten, obwohl es uns allen gerade sehr gut geht.

Doch die These der Geschäftsführung blieb gewagt: Organisationen mit agilen und lean Prinzipien sehen Krisen als Chance!

thumb_IMG_6485_1024Was sagten die Teilnehmer dazu? In Kleingruppen wurde diskutiert, ob die folgenden agilen und lean Prinzipien Organisationen wirklich „krisenrobuster“ machen:

  • Agile Prinzipien
    • Ermächtigung & Selbstorganisation
    • Frühe & regelmäßige Lieferung
    • Überprüfung & Anpassung
    • Transparenz
    • Nutzung eines Takts
  • Lean Prinzipien
    • Definiere Wert aus Kundensicht
    • Identifiziere den Wertstrom
    • Bringe die Arbeit in Fluss
    • Erzeuge den Sog
    • Strebe stets nach Perfektion

Nach der Präsentation der Gruppenergebnisse folgte eine kontroverse und spannende Diskussion im Fishbowl-Format. In gemischter und roulierender Diskussionsrunde haben wir die Thematik aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.

So unterschiedlich diese aber auch waren, unsere gemeinsame Überzeugung war offensichtlich. Lean Prinzipien helfen den größtmöglichen Wert für den Kunden zu schaffen, dabei Verschwendung zu vermeiden und Mitarbeiterfähigkeiten zu nutzen. Agile Prinzipien bieten dazu schnelle Reaktionsfähigkeit in einer komplexen Welt. Organisationen, die das verstehen, begegnen Krisen sicherlich mit einem starken und herausfordernden Blick!

20. Basislager 9.11.: „Innovation – schnell mal ’ne gute Idee haben“

Kannst Du uns bei unserem Prozessmgmt-Projekt helfen ?

„Da müsste man sich mal was überlegen … .“

Wie geht das denn, sich einen neuen Ablauf einfallen zu lassen? Wie kommt man gemeinsam oder einzeln in der Gruppe auf neue Ideen, ohne nur das wiederzukäuen, was schon x-mal besprochen und y-mal verworfen wurde?

20. Basislager 9.11.: „Innovation – schnell mal ’ne gute Idee haben“ weiterlesen

Basislager 4.5.: „Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern steigern“

Was können Führungskräfte dafür tun, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu steigern?

Mit dieser Frage stieg Alois Strott, Geschäftsführer der chemfidence Service GmbH am Montagabend in seinen Impulsvortrag beim Basislagertreffen ein. Basislager 4.5.: „Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern steigern“ weiterlesen

Und wer kümmert sich um die Menschen?

Mit steigender Komplexität der Arbeitswelt und kontinuierlichen Veränderungen durch die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft werden die Herausforderungen für uns Menschen immer höher.  Vorbei die Zeiten, in denen Organisationsstrukturen und Verantwortlichkeiten über Jahre hinweg stabil waren. Kommunikationsmittel ändern sich eben so schnell, wie die Wege, über die wir uns Information beschaffen. Die Veränderungswellen schwappen über uns hinweg, in allen Lebensbereichen. Dabei sollen wir aber weiter funktionieren und leisten und das bitte dauerhaft.

abb_49g_Coaching_OptionenDas führt Menschen im Arbeitsalltag immer häufiger an einen Punkt, an dem sie sich gerne jemandem anvertrauen möchten und Hilfe dabei suchen, die eigenen Herausforderungen zu sortieren und Entscheidungen zu treffen. Eine solche Begleitung bietet das Coaching. Und wer kümmert sich um die Menschen? weiterlesen

Respekt für die Führung

«Ein agiles Unternehmen bedeutet eine andere Führung. Das Management muss das endlich verstehen und umsetzen.» Falsch! Zeit zum Umdenken.

«WER NICHTS VERÄNDERN WILL, WIRD AUCH DAS VERLIEREN, WAS ER BEWAHREN MÖCHTE.» Gustav Heinemann

Wirksame agile Organisationen basieren auf Werten, die ein neues Miteinander in Unternehmen ermöglichen. Hierin sind insbesondere Werte enthalten, die in Unternehmen mit «Wissensarbeitern» wichtig sind. Einer der agilen Werte ist «Respekt».

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Auf der Spur: Ausbildungspfade

Gezielte Trainings zu agilen Methoden, zur Führung im agilen Umfeld und zur Transition selbst unterstützen den Aufbau der agilen Organisation. Zwar macht die Übung erst den Meister, aber eine solide Basiskenntnis ist Voraussetzung für einen gelungenen Einstieg.

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Wissen: Angelesen

Wir stellen vor: Das neue Buch von Jurgen Appelo.

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«# Workout – Management 3.0» von Jurgen Appelo beschreibt siebzehn nützliche und «moderne» Management-Techniken. Darunter finden sich einfache Dinge wie die «Kudo-Box», aber auch aufwändigere Techniken wie die «FedEx Days». Keine der Techniken ist überraschend oder neu – das Buch ist aber eine gute Übersicht und Sammlung moderner Management-Techniken und lädt ein, sich daraus zu bedienen. Jede der Techniken wird auf 10 bis 20 Seiten beschrieben, so dass man die Technik schnell selbst anwenden kann. Das Buch bietet sich auch dafür an, selbst eingesetzte Techniken zu hinterfragen und Neues auszuprobieren. Dabei hat «Management 3.0 Workout» eine Konkretheit, die im zuvor veröffentlichten Buch «Management 3.0» von Jurgen Appelo nicht zu finden war. Vier Sterne für die gute Übersicht ausgewählter Management-Techniken und deren Beschreibung. Wer nicht bis zur Publikation des fertigen Buchs warten möchte kann sich die Vorabversion herunterladen.

Agile Führung in großem Stil

Agile Transformation heißt auch, die Führung neu zu denken.

Auf den ersten Blick scheint es bei Skalierung um neue Rollen und größere Rituale zu gehen. Die wesentliche Veränderung gegenüber einer herkömmlichen Organisation findet dagegen in der Führung statt. In erfolgreichen agilen Organisationen wird aus einer postheroischen, «leanen» Haltung heraus geführt. Und während die Aufgaben der Führungskräfte immer noch unter Organisieren, Entscheiden, Menschen entwickeln, … subsummiert werden können, so sind die Techniken dazu im agilen Umfeld andere: Management 3.0 liefert dazu einen nützlichen Werkzeugkoffer.

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