Archiv der Kategorie: Organisationsentwicklung

Flipcharts eines Agilisten: Sequentiell vs. Agile

Wozu brauche ich das Flipchart?

Es gehört zum Basiswissen eines Agilisten die grundlegenden Aspekte sequentieller Methoden von denen der agilen abgrenzen zu können. Dies ist insbesondere bei der Einführung agiler Ansätze in Organisationen notwendig, in denen noch bzw. parallel auch sequentielle Arbeitsweisen im Einsatz sind. Hier zu vermitteln worin die Unterschiede bestehen und was durch diese adressiert wird, ist ein erster wichtiger Schritt um Menschen auf den Weg in eine agile Arbeitswelt abzuholen. Flipcharts eines Agilisten: Sequentiell vs. Agile weiterlesen

Agile Mythen: Agilität löst alle meine Probleme

 Agilität – Lösung für alle Probleme: Wir laufen nicht mehr über Projektzeiten und -budget, unsere Kunden sind immer zufrieden mit dem Ergebnis unserer Arbeit und wir arbeiten erfüllt und motiviert. Die agilen Methoden werden gern als Weg zu solchen Ergebnissen gesehen. Aber gibt es so ein Wundermittel überhaupt? Eines ist sicher, auch für diese Nachfrage gibt es einen Markt.
Agilität als Kultur

Agilität gibt vor allem eins mit an die Hand, eine Kultur mit Werten und Prinzipien, die ein Unternehmen von Grund auf verändern kann, wenn man sich darauf einlässt. Agile Mythen: Agilität löst alle meine Probleme weiterlesen

Die Anziehungskraft einer agilen Organisation

Agile Werte

Im Moment ist „agil“ das hippe Thema schlechthin und jeder, der „In“ sein möchte oder was auf sich hält, bezeichnet sich als „agil“. Jede Firma verwendet zumindest zum Teil schon agile Methoden, rühmt sich selber agil verstanden zu haben und jeder stimmt einem gleich zu, dass „agil doch gar nicht so schwer ist“ oder „kein Hexenwerk“. Und doch gibt es Unterschiede zwischen tatsächlich gelebter Agilität und Lippenbekenntnisse, die mit der Realität nichts zu tun.

Die Anziehungskraft einer agilen Organisation weiterlesen

Warum Digitalisierung bei euch nicht funktioniert

Wir haben uns sehr darüber gefreut die Agile Usergroup Rhein-Main am 16.3.2017 zu Besuch gehabt zu haben. Der Abend stand unter dem Motto „Warum Digitalisierung bei euch nicht funktioniert“.  Dieses Thema haben wir mit ca. 35 Gästen diskutiert und möchten nun die Ergebnisse mit euch teilen.

Alle Gäste treffen langsam ein

Impuls: Anna Rudat’s Themenabend

Um gemeinsam in das Thema „Digitalisierung“ zu einzusteigen, hatten wir uns eine kleine Talkshow, „Anna Rudat’s Themenabend“, als Impuls überlegt. Im ersten Teil unseres Themenabends diskutierte ich mit meinen Gästen Sascha und Oliver das Thema. Dabei hatte natürlich jeder Gast seine ganz eigene These über Digitalisierung. Warum Digitalisierung bei euch nicht funktioniert weiterlesen

Digitalisierung – eine neue DNA für Organisationen

Es wird zwar viel über den Begriff „Digitalisierung“ diskutiert und geschrieben, aber es ist doch immer noch nicht klar, was Digitalisierung nun eigentlich bedeutet. Einige Begriffe begegnen uns im Kontext der Digitalisierung immer wieder. Sie scheinen somit Eigenschaften der Digitalisierung zu beschreiben. Digitalisierung – eine neue DNA für Organisationen weiterlesen

Change & Agile

Eine Veränderung in einem Unternehmen erfolgreich und koordiniert umzusetzen ist eine große Herausforderung. Jedes Veränderungsvorhaben ist anders, aber alle haben die selben Erfolgsfaktoren. Wenn wir diese bei unserem Vorhaben berücksichtigen, steigen unsere Erfolgschancen.

8 Erfolgsfaktoren für Veränderungen
8 Erfolgsfaktoren für Veränderungen

Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass nicht ein Change den nächsten Change in einem Unternehmen jagt. Sonst hat eine Veränderung gar nicht die Chance sich nachhaltig in einer Organisation zu etablieren.  Um eine nachhaltige Veränderung in einer Organisation zu verankern setzen wir auf den agilen Gedanken. Wir zerlegen die große Veränderung in kleine Pakete, die wir regelmäßig ausliefern. Dieses Vorgehen nennen wir „Sprint Change“ und ihr könnt es in unserer Agile Change Manager Schulung kennenlernen. Change & Agile weiterlesen

25. Basislager 04.07.2016: „AUGENHÖHEwege“ – Film und Dialog

Können wir Zusammenarbeit menschlich UND ökonomisch erfolgreich gestalten oder bleibt dies Wunschdenken und Lippenbekenntnis?

Wir können! Das zeigt eine ganze Reihe deutscher und europäischer Organisationen, die bereits ein neues Miteinander gefunden und damit  als Vorreiter für Neue Arbeit gelten. Was dieses neue Miteinander auszeichnet ist vor allem eines: Augenhöhe.

Doch was ist Augenhöhe eigentlich und wodurch zeichnet sie sich aus?

Unser 25. Basislager am 04.07.2016 widmeten wir dem Dokumentarfilm AUGENHÖHEwege Link, welcher diese Vorreiterfirmen und ihre Art und Weise des miteinander Arbeitens auf spannende und aufschlussreiche Art porträtiert.

Gemeinsam mit Daniel Trebien, Initiator und Filmer von AUGENHÖHEwege und vielen klugen Teilnehmerköpfen haben wir uns Ausschnitte aus dem 90-minütigen Film angesehen und gemeinsam überlegt:

Was hat bei den porträtierten Firmen zu mehr Augenhöhe beigetragen?

         thumb_IMG_7416_1024    thumb_IMG_7424_1024

Wir möchten einige Eindrücke und Beobachtungen mit euch teilen, denn das, was Augenhöhe tatsächlich ausmacht ist vielschichtig und divers! Es ist…

  • Orientiert an Menschen und  Gefülen zu sein
  • Vertrauen zu leben und zu zeigen
  • Verantwortung zu übernehmen und zu teilen
  • Die Bereitschaft alles immer wieder in Frage zu stellen
  • Veränderungen zu wollen, zu können und zu dürfen
  • Sich gegenseitige zu unterstützen anstatt zu beschimpfen
  • Hierarchien auszublenden
  • Führung anders zu denken
  • Sich ehrlich und offen zu begegnen
  • Loslassen zu können
  • Respekt und Wertschätzung zu zeigen
  • Spiralförmige Entwicklungen zu ermöglichen
  • Top-down und bottom-up zu denken
  • Entscheidungen als Team zu treffen
  • … und so vieles mehr…

Zu sehen, dass es Firmen gibt, die all das leben und ihre Profitabilität dadurch wesentlich gesteigert haben macht Mut!  Es ist sicherlich kein einfacher Weg von den Arbeitsumständen, die wir kennen zu denen, die der Film zeigt. Dennoch lohnt es sich gemeinsam die Schritte in Richtung neue Arbeitswelt zu denken, zu diskutieren… und zu gehen.

Wir danken Daniel Trebien und allen Teilnehmern für ihr Kommen und freuen uns als wibas GmbH Mitsponsor von AUGENHÖHEwege gewesen zu sein.

Bis zum nächsten Basislager! Auch darauf freuen wir uns!

24. Basislager 23.05.2016: Kollegiale Fallberatung

Eigentlich sollten wir als Beratungsunternehmen so etwas ja gar nicht erklären, wir haben es aber doch getan!

Bei unserem 24. Basislager am 23.05.2016 haben wir die Methodik der kollegialen Fallberatung vorgestellt und geübt.

Denn bei konkreten Fragestellungen kann man sich auch unter Kollegen/innen gut gegenseitig helfen, ohne dass es dazu einen externen Rat braucht.
Man muss nur wissen, wie so ein Gespräch wirksam aufzuziehen ist und unter welchen Randbedingungen es funktioniert.

So starteten wir den Abend mit einem Input von Frank Eberhard, Senior Executive Consultant bei wibas, zu den 4 Grundschritten kollegialer Fallberatung.

  1. thumb_IMG_6957_1024Der Fallgeber schildert seine Situation und formuliert seine Schlüsselfrage
  2. Die Gruppe stellt dem Fallgeber Verständnisfragen
  3. Der Fallgeber zieht sich zurück, gerne mit dem Rücken zur Gruppe und hört zu. Die Gruppe bildet Hypothesen, Annahmen und Lösungsideen.
  4. Der Fallgeber kommt in die Gruppe zurück und gibt ein Fazit darüber, was für ihn hilfreich war.

Und weil Lernen bekanntlich besser im „Mischwald“ als in der „Monokultur“ funktioniert, haben unsere Teilnehmer die vier Grundschritte durch weitere eigene spannende Techniken und Varianten ergänzt.

thumb_IMG_6960_1024

Enstanden ist ein kleiner aber feiner Methodenbaukasten zur kollegialen Fallberatung, den wir dann auch direkt ausprobiert haben.

In zwei diskussionsreichen Runden haben wir zwei Teilnehmer- Fragestellungen mit unterschiedlichen Varianten der Methodik behandelt. Und wir waren alle überrascht von den vielen, guten Ideen und Lösungen, die in nur 30 Minuten durch diese strukturierte Beratung von Kollegen zustande gekommen sind!

Was macht die kollegiale Fallberatung als Methodik so hilfreich?

Wir haben diese Frage zum Abschluss des Abends gemeinsam reflektiert und beantwortet.

  • Struktur, zeitliche Rahmensetzung und die Formulierung der Schlüsselfrage ermöglichen Fokus.
  • Klar definierte Rede- und Zuhörphasen ermöglichen Konzentration und wirkliches Zuhören.
  • Das „Wegdrehen“ des Fallgebers erleichtert es der Gruppe frei zu denken und Gedanken auszusprechen.
  • Durch die Heterogenität der Gruppe wird die Schlüsselfrage aus unterschiedlichen Perspekiven betrachtet, Kreativität entsteht.
  • Vertrauen zwischen den Beteiligten wächst und stärkt die Gruppe.
  • Kommunikation- und Feedbackkompetenzen können entwickelt werden.

Für ein kollegiales Coaching braucht es Vertrauen und Offenheit unter den Beteiligten. Es war schön zu sehen, dass beides im Basislager vorhanden ist!

Wir freuen uns schon auf das nächste Basislager und die anwesenden Führungskräfte, die Interesse daran haben  aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren.

23. Basislager 18.04.2016: Wie helfen Lean und Agile durch die Krise?

Der Frühling ist da und wir setzten ihm und der guten Auftragslage in unserem letzten Basislager bewusst einen Kontrapunkt entgegen. Denn jetzt lässt sich entspannt darüber reden…

„Wie helfen Lean und Agile durch die Krise?“

So lautete das Thema des 23.Basislagers, unserem etablierten Format für alle Führungskräfte, die Interesse daran haben aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren. Und genau das haben wir getan.

Wir starteten den Abend durch ein Interview mit Jörg Battenfeld, Geschäftsführer der wibas GmbH. Die gemeinsame Betrachtung einiger Kennzahlen und Marktentwicklungen half zu verstehen, warum wir heute schon über Krise nachdenken sollten, obwohl es uns allen gerade sehr gut geht.

Doch die These der Geschäftsführung blieb gewagt: Organisationen mit agilen und lean Prinzipien sehen Krisen als Chance!

thumb_IMG_6485_1024Was sagten die Teilnehmer dazu? In Kleingruppen wurde diskutiert, ob die folgenden agilen und lean Prinzipien Organisationen wirklich „krisenrobuster“ machen:

  • Agile Prinzipien
    • Ermächtigung & Selbstorganisation
    • Frühe & regelmäßige Lieferung
    • Überprüfung & Anpassungthumb_IMG_6490_1024
    • Transparenz
    • Nutzung eines Takts
  • Lean Prinzipien
    • Definiere Wert aus Kundensicht
    • Identifiziere den Wertstrom
    • Bringe die Arbeit in Fluss
    • Erzeuge den Sog
    • Strebe stets nach Perfektion

Nach der Präsentation der Gruppenergebnisse folgte eine kontroverse und spannende Diskussion im Fishbowl-Format. In gemischter und roulierender Diskussionsrunde haben wir die Thematik aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.

thumb_IMG_6500_1024

So unterschiedlich diese aber auch waren, unsere gemeinsame Überzeugung war offensichtlich. Lean Prinzipien helfen den größtmöglichen Wert für den Kunden zu schaffen, dabei Verschwendung zu vermeiden und Mitarbeiterfähigkeiten zu nutzen. Agile Prinzipien bieten dazu schnelle Reaktionsfähigkeit in einer komplexen Welt. Organisationen, die das verstehen, begegnen Krisen sicherlich mit einem starken und herausfordernden Blick!