Schlagwort-Archive: Zusammenarbeit

Agile Mythen: User Stories schreiben ist Product Owner Aufgabe

Agile Mythen: Schreibt nur der PO User Stories?!?

Immer wieder werde ich mit der Aussage konfrontiert, dass nur der Product Owner User Stories schreibt und priorisiert. Richtig ist der Product Owner ist die Person, die das Product Backlog priorisiert. Aber aus mir unerfindlichen Gründen scheinen viele Menschen davon überzeugt zu sein, dass es eine Kernaufgabe des Product Owners ist sich an den Schreibtisch zu setzen und so lange an einer User Story zu schreiben bis sie bereit (ready) für einen Sprint ist. Steht das wirklich so im Scrum Guide? Agile Mythen: User Stories schreiben ist Product Owner Aufgabe weiterlesen

Agil Führen – Einfach mal anfangen!

Bereits seit mehr als 80 Jahren wird in der Fachliteratur intensive Führungsforschung betrieben. Innerhalb dieser Zeit sind mehr als 40 verschiedene Definitionen des Begriffs Führung entstanden und mit ihnen mindestens genauso viele verschiedene Führungsmodelle. Dabei reichen die Führungsstile von den Anfängen der Great-Man-Theory, über die Modelle von Max Weber bis hin zu einem der neuesten Trends wie dem Empowering Leadership. Die Frage, die sich stellt ist: Was hat diese Entwicklung gebracht? Agil Führen – Einfach mal anfangen! weiterlesen

25. Basislager 04.07.2016: „AUGENHÖHEwege“ – Film und Dialog

Können wir Zusammenarbeit menschlich UND ökonomisch erfolgreich gestalten oder bleibt dies Wunschdenken und Lippenbekenntnis?

Wir können! Das zeigt eine ganze Reihe deutscher und europäischer Organisationen, die bereits ein neues Miteinander gefunden und damit  als Vorreiter für Neue Arbeit gelten. Was dieses neue Miteinander auszeichnet ist vor allem eines: Augenhöhe.

Doch was ist Augenhöhe eigentlich und wodurch zeichnet sie sich aus?

Unser 25. Basislager am 04.07.2016 widmeten wir dem Dokumentarfilm AUGENHÖHEwege Link, welcher diese Vorreiterfirmen und ihre Art und Weise des miteinander Arbeitens auf spannende und aufschlussreiche Art porträtiert.

Gemeinsam mit Daniel Trebien, Initiator und Filmer von AUGENHÖHEwege und vielen klugen Teilnehmerköpfen haben wir uns Ausschnitte aus dem 90-minütigen Film angesehen und gemeinsam überlegt:

Was hat bei den porträtierten Firmen zu mehr Augenhöhe beigetragen?

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Wir möchten einige Eindrücke und Beobachtungen mit euch teilen, denn das, was Augenhöhe tatsächlich ausmacht ist vielschichtig und divers! Es ist…

  • Orientiert an Menschen und  Gefülen zu sein
  • Vertrauen zu leben und zu zeigen
  • Verantwortung zu übernehmen und zu teilen
  • Die Bereitschaft alles immer wieder in Frage zu stellen
  • Veränderungen zu wollen, zu können und zu dürfen
  • Sich gegenseitige zu unterstützen anstatt zu beschimpfen
  • Hierarchien auszublenden
  • Führung anders zu denken
  • Sich ehrlich und offen zu begegnen
  • Loslassen zu können
  • Respekt und Wertschätzung zu zeigen
  • Spiralförmige Entwicklungen zu ermöglichen
  • Top-down und bottom-up zu denken
  • Entscheidungen als Team zu treffen
  • … und so vieles mehr…

Zu sehen, dass es Firmen gibt, die all das leben und ihre Profitabilität dadurch wesentlich gesteigert haben macht Mut!  Es ist sicherlich kein einfacher Weg von den Arbeitsumständen, die wir kennen zu denen, die der Film zeigt. Dennoch lohnt es sich gemeinsam die Schritte in Richtung neue Arbeitswelt zu denken, zu diskutieren… und zu gehen.

Wir danken Daniel Trebien und allen Teilnehmern für ihr Kommen und freuen uns als wibas GmbH Mitsponsor von AUGENHÖHEwege gewesen zu sein.

Bis zum nächsten Basislager! Auch darauf freuen wir uns!

22. Basislager 29.02.2016: Achtsamkeit im Geschäft – kein Raum für den Autopiloten

Nachdem wir uns im ersten diesjährigen Basislager gemeinsam spielerisch den „cultureQs“ genähert hatten, übten wir uns im zweiten Basislager in Achtsamkeit.

Das Basislager ist unser etabliertes Format für alle Führungskräfte, die Interesse daran haben aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren.

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Mit 20 Basislagerteilnehmern starteten wir am 29.02. die spannende Diskussion zum Thema „Achtsamkeit im Geschäft“.

Grundlage hierfür bot uns Frank Eberhard, Senior Executive Consultant bei wibas, mit einem Vortrag zum Einstieg. ­

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Die Inhalte: ­

  • Woher kennen wir Achtsamkeit und warum ist das Thema wieder populär?
  • Jon Kabat-Zinn und sein MBSR Programm (Mindfulness Based Stress Reduction  –> Link zum Center for Mindfulness)
  • Achtsamkeit als besondere Art der Aufmerksamkeit- Absichtsvoll. Auf das JETZT bezogen. Wertfrei.
  • Achtsamkeit im Geschäft durch ein „Mindful Business Commitment“ (–> Link zur Seite des „Netzwerk Achtsame Wirtschaft“)

Und damit war die Diskussion eröffnet. In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmer in vertrauter Open Space Atmosphäre zu uns umtreibenden Fragen und Thesen:

… Kann die Innovationsrate, welche die Digitalisierung verlangt, nur durch achtsame Teams bewerkstelligt werden?

… Wenn ja, ist Achtsamkeit dadurch die neue Kompetenz im Firmenkompetenzmodell?

… Und kann man Achtsamkeit überhaupt lernen?

… Ist Achtsamkeit eigentlich nur etwas für Wohlfühlfirmen?

… Oder gar doch etwas ganz Privates, das im Geschäft nichts zu suchen hat?

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Nach einer guten Stunde waren wir uns einig: Achtsamkeit gehört ins Geschäft – mehr denn je!

Im Plenum  teilten wir unsere Erkenntnisse:

  • Wer achtsam mit sich selber ist, kann achtsam mit seiner Umwelt sein.
  • Wir sollten achtsamer mit uns und unseren Mitmenschen sein, denn nur so können wir als Firma Talente attrahieren und halten.
  • Achtsamkeit kann man nicht implementieren, aber durch Sensibilisierung und Feedback lernen.
  • Dafür benötigen wir achtsame Vorbilder, die Achtsamkeit in die Organisation tragen können.

Und so konnte der gemütliche Teil des Abends beginnen…

Ein Digital Native erzählt

Interview mit Daniel V., Fachinformatiker. Das Gespräch führte Christa Hesse, wibas GmbH.

Als Generation Y wird in der Soziologie diejenige Bevölkerungskohorte genannt, deren tendenzielles Geburtsjahr um 1980 bis 1994 liegt. Je nach Quelle wird diese Generation auch als Millennials oder Digital Natives bezeichnet.

Die Generation Y gilt als vergleichsweise gut ausgebildet, zeichnet sich durch eine technologieaffine Lebensweise aus, ist im Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen. Sie wächst digitaler und vernetzter auf als alle Generationen davor.

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Spinner, Spießer, Spitzenleute…

Die Welt wird im Zuge der Digitalisierung immer komplexer und dynamischer. Informationen liegen im Überfluss vor und werden zunehmend gespeichert und digital verarbeitet. Die relevanten Informationen herauszufiltern und so zu verknüpfen, dass ein Mehrwert z.B. in Form eines neuen Produktes oder einer Dienstleistung entsteht, ist eine Herausforderung der heutigen Arbeitswelt.

Einzelpersonen und einzelne Teams können nicht alles in der notwendigen Geschwindigkeit überblicken und mit der notwendigen Qualität entwickeln. Zu groß ist die Gefahr, bei sich immer schneller veränderndem Umfeld und Marktbedingungen Trends zu verpassen, zu langsam zu sein, zu unflexibel zu planen und in die falsche Richtung zu laufen.

Nicht nur die Arbeit im Team sondern insbesondere die Vernetzung innerhalb und zwischen Teams sind eine Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten in der Zukunft. Auf diese Weise können Organisationen ihre verschiedenen Talente und Kern-Kompetenzen zusammenbringen, die notwendig sind, um für die digitale Welt gewappnet zu sein. Spinner, Spießer, Spitzenleute… weiterlesen

SmartWorking@wibas: Wir schaffen uns eine neue Arbeitswelt

Wir sind im Laufe der Jahre gewachsen: vom Spezialisten für Prozessverbesserung mit CMMI, ITIL und COBIT hin zu einer Managementberatung.
Dieser Wandel bedingt auch eine Veränderung unserer Arbeitswelt.  SmartWorking@wibas: Wir schaffen uns eine neue Arbeitswelt weiterlesen