Archiv der Kategorie: Tools

Come and Play with us! wibas beim European SAFe® Summit 2020

Als SPCT Gold Partner der Scaled Agile Inc. (kurz: SAI) haben wir am European SAFe® Summit unser brandaktuelles erstes Release des wibas SAFe® Playbooks vorgestellt. Und nicht nur das. Wir waren mit einem virtuellen Stand vertreten: wibas zum virtuellen Erleben!  

virtueller wibas Stand auf dem European SAFe Summit 2020

Entlang des wibas SAFe Playbook haben wir virtuelle Sessions angeboten, damit die über 1.000 Teilnehmenden live erfahren konnten, was es heißt, die Werkzeuge des Playbooks anzuwenden. Und nicht nur das. Sie konnten auch erleben, wie sie in einem remote Setting eingesetzt werden können.

Konkret konnten die Besucher die wibas SAFe Engine, den wibas SAFe Cadence Calendar und das wibas SAFe Collaboration Poker ausprobieren.  

Colaboration Poker im remote setting
wibas SAFe Engine im remote setting bearbeiten

Die Besucher konnten so die Spiele aus erster Hand kennenlernen und sie sich im Anschluss kostenfrei herunterladen. Und was kam für wibas dabei rum? Wir haben schnelles und positives Feedback zu unserem wibas SAFe Playbook erhalten, das wir in den kommenden Versionen direkt einarbeiten. Übrigens, die drei Spiele aus dem wibas SAFe Plabook sind nach wie vor frei zum download verfügbar – come and get it. Solltest du auch Interesse am wibas SAFe® Playbook haben, dann lade es hier herunter und sende uns eine Mail an safeplaybook@wibas.com, um das Passwort und weitere Informationen zu erhalten. 

Nicht nur das wibas SAFe® Playbook gab es zum freien Download, sondern auch 2 mal 2 Tickets für unser RTE BarCamp zu gewinnen. Gemeinsam mit unserem Partner KEGON haben die Glücksfeen die Gewinner gezogen.

Verlosung der Tickets für das RTE BarCamp

Neben einer Reihe von Vorträgen, Coaching Sessions und unseren Playbook Sessions gab es über zwei virtuelle Messehallen verteilt Aussteller, die in virtuellen Ständen ihre Produkte und Dienstleistungen präsentierten. Auffällig auch dieses Mal: viele Tool-Anbieter, deren Produkte die Implementierung von SAFe durch die Abbildung der agil skalierten Ebenen unterstützen können. 

…und noch ein “Behind the Scenes” … wir hatten viel Spaß im wibas Scaling Team mit anderen Kollegen am Stand.

wibas Coaches am virtuellen Stand des European SAFe Summits

Kleines Survival Kit für Remote Arbeiten

Corona stellt uns vor einige Herausforderungen. Eine davon ist für viele von uns die neue Form von Arbeiten – remote von Zuhause. In den letzten Wochen ist besonders aufgefallen, dass Remote Arbeit umso schwieriger ist, wenn Meetings oder allgemein Kommunikation schon vorher (physisch) nicht gut funktioniert haben. Um diese Herausforderungen zu bewältigen und das New Normal zu meistern, haben wir einige Tipps gesammelt.

 

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Unser 1. POPM BarCamp: der Content Authority Austausch

Beim 1. POPM BarCamp im Februar 2020 hatten wir zwei Dinge im Kopf: aufbauen auf dem Erfolg des RTE BarCamps im Sommer 2019 und das SAFe® 5.0 Update nutzen, um einen Austausch für die Produktverantwortlichen anzubieten. KEGONesen und wibasianer steckten ihre Köpfe zusammen und raus kam das:

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Verteilte Refinements: Einblicke der Agile Rhein-Main User Group bei wibas

Wir von wibas stellen fest, dass vermehrt Unternehmen „agile“ im Sinne von verteilten Teams starten. Das bedeutet viele Teams, die sich an verschiedenen Standorten befinden und sich synchronisieren müssen. Die Digitalisierung bietet die Antwort für agile verteilte Teams.

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Verteilte Retrospektiven: Einsichten der Agile Rhein-Main User Group bei wibas

Wir leben immer mehr in einem Arbeitsumfeld, in dem sich Experten und Teams teilweise über weite Strecken verteilen. Dadurch wird es oft schwierig, selbst Events, die für Scrum essentiell sind, Face-to-Face zu erleben. So gehört es immer mehr zum Alltag, dass verteilte Teams auch in Scrum mehr und mehr auftreten. Allerdings ist noch nicht untersucht, was in diesem Kontext funktioniert und was nicht.

Wir von wibas haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht herauszufinden, wie wir diese Herausforderung meistern können oder bei welchen Events verteilte Teams nicht tragbar sind.

Aus diesem Grund fanden sich am 9ten April ca. 20 Scrum Master und Agile Coaches zur User Group „Agile Rhein-Main“ zusammen, um zu eruieren wie eine verteilte Retrospektive aussehen könnte.

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Agile Mythen: User Stories – Das Pflichtformat für Scrum Teams?!?

Das User Story Format wird insbesondere von Scrum Teams oft genutzt, um Anforderungen zu dokumentieren. Es ist eine kurze Syntax, die zwar total simpel klingt, wenn wir uns aber hinsetzen und versuchen diese Syntax mit Leben zu füllen, stellen wir schnell fest: Das ist doch gar nicht so einfach. Der ein oder andere mag auch schon über User Stories gestolpert sein, die irgendwie „gekünstelt“ klingen. Was ist also dran an diesem kleinen Satz? Wieso verwenden ihn so viele? Und müssen Scrum Teams Anforderungen im User Story Format dokumentieren? Machen sie sonst keinen „richtigen“ Scrum?

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Agile Mythen: User Stories schreiben ist Product Owner Aufgabe

Agile Mythen: Schreibt nur der PO User Stories?!?

Immer wieder werde ich mit der Aussage konfrontiert, dass nur der Product Owner User Stories schreibt und priorisiert. Richtig ist der Product Owner ist die Person, die das Product Backlog priorisiert. Aber aus mir unerfindlichen Gründen scheinen viele Menschen davon überzeugt zu sein, dass es eine Kernaufgabe des Product Owners ist sich an den Schreibtisch zu setzen und so lange an einer User Story zu schreiben bis sie bereit (ready) für einen Sprint ist. Steht das wirklich so im Scrum Guide? Agile Mythen: User Stories schreiben ist Product Owner Aufgabe weiterlesen

Working Out Loud – Nachlese Basislager

24. Oktober 2016

Einige hatten sicher nicht damit gerechnet, dass der Einstieg so direkt erfolgt: Noch bevor Cordula Pröfrock von der Robert Bosch GmbH das Konzept Working Out Loud inhaltlich erklärt hatte, saßen schon alle Teilnehmer in Fünfergruppen und arbeiteten an den ersten Fragen.

Es brauchte auch keine Vorstellung der Anwesenden mehr. Denn in der Gruppe hatte die Diskussion darüber, welche Gemeinsamkeit bei den fünf Leuten vorliegt, schon zu viel intensiverem gegenseitigen „Beschnuppern“ geführt, als das mit dem üblichen „Ich heiße …, ich bin …, ich arbeite bei …“ gelingt.

Cordula hatte uns einen kurzweiligen Abend versprochen und das Versprechen eingelöst. Sie hat uns aufgezeigt, wie systematisches Netzwerken funktionieren kann, sie hat uns erläutert, wie das Konzept bei Bosch gestartet und vorangetrieben wurde. Gewürzt mit Anekdoten, Berichten von Erfolgen und Misserfolgen hat sie uns einen leckeren Montagabendschmaus bereitet.

Aber eigentlich haben wir das Meiste ja selbst getan. In den vier parallelen Gruppen diskutiert, Kontakte ausgetauscht, fremde Ideen weitergesponnen, Ziele vertieft und in Frage gestellt. Und als die Session um 21h zu Ende war, waren ganz viele Gespräche noch nicht beendet, so dass wir beim Rausgehen noch eine gute weitere Stunde genetzwerkt und „laut rausgearbeitet“ haben.

Es war ein gelungener Abend mit sehr offenen Teilnehmenden und gemeinsamer Freude an gegenseitiger Unterstützung.

24. Basislager 23.05.2016: Kollegiale Fallberatung

Eigentlich sollten wir als Beratungsunternehmen so etwas ja gar nicht erklären, wir haben es aber doch getan!

Bei unserem 24. Basislager am 23.05.2016 haben wir die Methodik der kollegialen Fallberatung vorgestellt und geübt.

Denn bei konkreten Fragestellungen kann man sich auch unter Kollegen/innen gut gegenseitig helfen, ohne dass es dazu einen externen Rat braucht.
Man muss nur wissen, wie so ein Gespräch wirksam aufzuziehen ist und unter welchen Randbedingungen es funktioniert.

So starteten wir den Abend mit einem Input von Frank Eberhard, Senior Executive Consultant bei wibas, zu den 4 Grundschritten kollegialer Fallberatung.

  1. thumb_IMG_6957_1024Der Fallgeber schildert seine Situation und formuliert seine Schlüsselfrage
  2. Die Gruppe stellt dem Fallgeber Verständnisfragen
  3. Der Fallgeber zieht sich zurück, gerne mit dem Rücken zur Gruppe und hört zu. Die Gruppe bildet Hypothesen, Annahmen und Lösungsideen.
  4. Der Fallgeber kommt in die Gruppe zurück und gibt ein Fazit darüber, was für ihn hilfreich war.

Und weil Lernen bekanntlich besser im „Mischwald“ als in der „Monokultur“ funktioniert, haben unsere Teilnehmer die vier Grundschritte durch weitere eigene spannende Techniken und Varianten ergänzt.

Enstanden ist ein kleiner aber feiner Methodenbaukasten zur kollegialen Fallberatung, den wir dann auch direkt ausprobiert haben.

In zwei diskussionsreichen Runden haben wir zwei Teilnehmer- Fragestellungen mit unterschiedlichen Varianten der Methodik behandelt. Und wir waren alle überrascht von den vielen, guten Ideen und Lösungen, die in nur 30 Minuten durch diese strukturierte Beratung von Kollegen zustande gekommen sind!

Was macht die kollegiale Fallberatung als Methodik so hilfreich?

Wir haben diese Frage zum Abschluss des Abends gemeinsam reflektiert und beantwortet.

  • Struktur, zeitliche Rahmensetzung und die Formulierung der Schlüsselfrage ermöglichen Fokus.
  • Klar definierte Rede- und Zuhörphasen ermöglichen Konzentration und wirkliches Zuhören.
  • Das „Wegdrehen“ des Fallgebers erleichtert es der Gruppe frei zu denken und Gedanken auszusprechen.
  • Durch die Heterogenität der Gruppe wird die Schlüsselfrage aus unterschiedlichen Perspekiven betrachtet, Kreativität entsteht.
  • Vertrauen zwischen den Beteiligten wächst und stärkt die Gruppe.
  • Kommunikation- und Feedbackkompetenzen können entwickelt werden.

Für ein kollegiales Coaching braucht es Vertrauen und Offenheit unter den Beteiligten. Es war schön zu sehen, dass beides im Basislager vorhanden ist!

Wir freuen uns schon auf das nächste Basislager und die anwesenden Führungskräfte, die Interesse daran haben  aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren.