Archiv der Kategorie: Organisationsentwicklung

Digitalisierung – eine neue DNA für Organisationen

Es wird zwar viel über den Begriff „Digitalisierung“ diskutiert und geschrieben, aber es ist doch immer noch nicht klar, was Digitalisierung nun eigentlich bedeutet. Einige Begriffe begegnen uns im Kontext der Digitalisierung immer wieder. Sie scheinen somit Eigenschaften der Digitalisierung zu beschreiben. Digitalisierung – eine neue DNA für Organisationen weiterlesen

Change & Agile

Eine Veränderung in einem Unternehmen erfolgreich und koordiniert umzusetzen ist eine große Herausforderung. Jedes Veränderungsvorhaben ist anders, aber alle haben die selben Erfolgsfaktoren. Wenn wir diese bei unserem Vorhaben berücksichtigen, steigen unsere Erfolgschancen.

8 Erfolgsfaktoren für Veränderungen
8 Erfolgsfaktoren für Veränderungen

Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass nicht ein Change den nächsten Change in einem Unternehmen jagt. Sonst hat eine Veränderung gar nicht die Chance sich nachhaltig in einer Organisation zu etablieren.  Um eine nachhaltige Veränderung in einer Organisation zu verankern setzen wir auf den agilen Gedanken. Wir zerlegen die große Veränderung in kleine Pakete, die wir regelmäßig ausliefern. Dieses Vorgehen nennen wir „Sprint Change“ und ihr könnt es in unserer Agile Change Manager Schulung kennenlernen. Change & Agile weiterlesen

25. Basislager 04.07.2016: „AUGENHÖHEwege“ – Film und Dialog

Können wir Zusammenarbeit menschlich UND ökonomisch erfolgreich gestalten oder bleibt dies Wunschdenken und Lippenbekenntnis?

Wir können! Das zeigt eine ganze Reihe deutscher und europäischer Organisationen, die bereits ein neues Miteinander gefunden und damit  als Vorreiter für Neue Arbeit gelten. Was dieses neue Miteinander auszeichnet ist vor allem eines: Augenhöhe.

Doch was ist Augenhöhe eigentlich und wodurch zeichnet sie sich aus?

Unser 25. Basislager am 04.07.2016 widmeten wir dem Dokumentarfilm AUGENHÖHEwege Link, welcher diese Vorreiterfirmen und ihre Art und Weise des miteinander Arbeitens auf spannende und aufschlussreiche Art porträtiert.

Gemeinsam mit Daniel Trebien, Initiator und Filmer von AUGENHÖHEwege und vielen klugen Teilnehmerköpfen haben wir uns Ausschnitte aus dem 90-minütigen Film angesehen und gemeinsam überlegt:

Was hat bei den porträtierten Firmen zu mehr Augenhöhe beigetragen?

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Wir möchten einige Eindrücke und Beobachtungen mit euch teilen, denn das, was Augenhöhe tatsächlich ausmacht ist vielschichtig und divers! Es ist…

  • Orientiert an Menschen und  Gefülen zu sein
  • Vertrauen zu leben und zu zeigen
  • Verantwortung zu übernehmen und zu teilen
  • Die Bereitschaft alles immer wieder in Frage zu stellen
  • Veränderungen zu wollen, zu können und zu dürfen
  • Sich gegenseitige zu unterstützen anstatt zu beschimpfen
  • Hierarchien auszublenden
  • Führung anders zu denken
  • Sich ehrlich und offen zu begegnen
  • Loslassen zu können
  • Respekt und Wertschätzung zu zeigen
  • Spiralförmige Entwicklungen zu ermöglichen
  • Top-down und bottom-up zu denken
  • Entscheidungen als Team zu treffen
  • … und so vieles mehr…

Zu sehen, dass es Firmen gibt, die all das leben und ihre Profitabilität dadurch wesentlich gesteigert haben macht Mut!  Es ist sicherlich kein einfacher Weg von den Arbeitsumständen, die wir kennen zu denen, die der Film zeigt. Dennoch lohnt es sich gemeinsam die Schritte in Richtung neue Arbeitswelt zu denken, zu diskutieren… und zu gehen.

Wir danken Daniel Trebien und allen Teilnehmern für ihr Kommen und freuen uns als wibas GmbH Mitsponsor von AUGENHÖHEwege gewesen zu sein.

Bis zum nächsten Basislager! Auch darauf freuen wir uns!

24. Basislager 23.05.2016: Kollegiale Fallberatung

Eigentlich sollten wir als Beratungsunternehmen so etwas ja gar nicht erklären, wir haben es aber doch getan!

Bei unserem 24. Basislager am 23.05.2016 haben wir die Methodik der kollegialen Fallberatung vorgestellt und geübt.

Denn bei konkreten Fragestellungen kann man sich auch unter Kollegen/innen gut gegenseitig helfen, ohne dass es dazu einen externen Rat braucht.
Man muss nur wissen, wie so ein Gespräch wirksam aufzuziehen ist und unter welchen Randbedingungen es funktioniert.

So starteten wir den Abend mit einem Input von Frank Eberhard, Senior Executive Consultant bei wibas, zu den 4 Grundschritten kollegialer Fallberatung.

  1. thumb_IMG_6957_1024Der Fallgeber schildert seine Situation und formuliert seine Schlüsselfrage
  2. Die Gruppe stellt dem Fallgeber Verständnisfragen
  3. Der Fallgeber zieht sich zurück, gerne mit dem Rücken zur Gruppe und hört zu. Die Gruppe bildet Hypothesen, Annahmen und Lösungsideen.
  4. Der Fallgeber kommt in die Gruppe zurück und gibt ein Fazit darüber, was für ihn hilfreich war.

Und weil Lernen bekanntlich besser im „Mischwald“ als in der „Monokultur“ funktioniert, haben unsere Teilnehmer die vier Grundschritte durch weitere eigene spannende Techniken und Varianten ergänzt.

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Enstanden ist ein kleiner aber feiner Methodenbaukasten zur kollegialen Fallberatung, den wir dann auch direkt ausprobiert haben.

In zwei diskussionsreichen Runden haben wir zwei Teilnehmer- Fragestellungen mit unterschiedlichen Varianten der Methodik behandelt. Und wir waren alle überrascht von den vielen, guten Ideen und Lösungen, die in nur 30 Minuten durch diese strukturierte Beratung von Kollegen zustande gekommen sind!

Was macht die kollegiale Fallberatung als Methodik so hilfreich?

Wir haben diese Frage zum Abschluss des Abends gemeinsam reflektiert und beantwortet.

  • Struktur, zeitliche Rahmensetzung und die Formulierung der Schlüsselfrage ermöglichen Fokus.
  • Klar definierte Rede- und Zuhörphasen ermöglichen Konzentration und wirkliches Zuhören.
  • Das „Wegdrehen“ des Fallgebers erleichtert es der Gruppe frei zu denken und Gedanken auszusprechen.
  • Durch die Heterogenität der Gruppe wird die Schlüsselfrage aus unterschiedlichen Perspekiven betrachtet, Kreativität entsteht.
  • Vertrauen zwischen den Beteiligten wächst und stärkt die Gruppe.
  • Kommunikation- und Feedbackkompetenzen können entwickelt werden.

Für ein kollegiales Coaching braucht es Vertrauen und Offenheit unter den Beteiligten. Es war schön zu sehen, dass beides im Basislager vorhanden ist!

Wir freuen uns schon auf das nächste Basislager und die anwesenden Führungskräfte, die Interesse daran haben  aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren.

23. Basislager 18.04.2016: Wie helfen Lean und Agile durch die Krise?

Der Frühling ist da und wir setzten ihm und der guten Auftragslage in unserem letzten Basislager bewusst einen Kontrapunkt entgegen. Denn jetzt lässt sich entspannt darüber reden…

„Wie helfen Lean und Agile durch die Krise?“

So lautete das Thema des 23.Basislagers, unserem etablierten Format für alle Führungskräfte, die Interesse daran haben aktuelle Themen in einem lockeren Rahmen mit uns zu diskutieren. Und genau das haben wir getan.

Wir starteten den Abend durch ein Interview mit Jörg Battenfeld, Geschäftsführer der wibas GmbH. Die gemeinsame Betrachtung einiger Kennzahlen und Marktentwicklungen half zu verstehen, warum wir heute schon über Krise nachdenken sollten, obwohl es uns allen gerade sehr gut geht.

Doch die These der Geschäftsführung blieb gewagt: Organisationen mit agilen und lean Prinzipien sehen Krisen als Chance!

thumb_IMG_6485_1024Was sagten die Teilnehmer dazu? In Kleingruppen wurde diskutiert, ob die folgenden agilen und lean Prinzipien Organisationen wirklich „krisenrobuster“ machen:

  • Agile Prinzipien
    • Ermächtigung & Selbstorganisation
    • Frühe & regelmäßige Lieferung
    • Überprüfung & Anpassungthumb_IMG_6490_1024
    • Transparenz
    • Nutzung eines Takts
  • Lean Prinzipien
    • Definiere Wert aus Kundensicht
    • Identifiziere den Wertstrom
    • Bringe die Arbeit in Fluss
    • Erzeuge den Sog
    • Strebe stets nach Perfektion

Nach der Präsentation der Gruppenergebnisse folgte eine kontroverse und spannende Diskussion im Fishbowl-Format. In gemischter und roulierender Diskussionsrunde haben wir die Thematik aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.

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So unterschiedlich diese aber auch waren, unsere gemeinsame Überzeugung war offensichtlich. Lean Prinzipien helfen den größtmöglichen Wert für den Kunden zu schaffen, dabei Verschwendung zu vermeiden und Mitarbeiterfähigkeiten zu nutzen. Agile Prinzipien bieten dazu schnelle Reaktionsfähigkeit in einer komplexen Welt. Organisationen, die das verstehen, begegnen Krisen sicherlich mit einem starken und herausfordernden Blick!

20. Basislager 9.11.: „Innovation – schnell mal ’ne gute Idee haben“

Kannst Du uns bei unserem Prozessmgmt-Projekt helfen ?

„Da müsste man sich mal was überlegen … .“

Wie geht das denn, sich einen neuen Ablauf einfallen zu lassen? Wie kommt man gemeinsam oder einzeln in der Gruppe auf neue Ideen, ohne nur das wiederzukäuen, was schon x-mal besprochen und y-mal verworfen wurde?

Teilnehmer Basislager
Teilnehmer Basislager

20. Basislager 9.11.: „Innovation – schnell mal ’ne gute Idee haben“ weiterlesen

Führung in einer digitalen Zeit

Dass sich Führung ändert – ändern muss – pfeifen die Spatzen seit langem von den Dächern. Drei von vier Führungskräften wünschen sich einen Paradigmenwechsel in der Führungskultur. [1] Schon vor vielen Jahren haben Forscher wie Douglas McGregor (Management Y) und Dirk Baecker (postheroisches Management) die klassischen Führungsprinzipien von Über- und Unterordnung als inadäquat ausgewiesen. Führung in einer digitalen Zeit weiterlesen

Was ist Digitalisierung?

Das digitale Zeitalter ist angebrochen. Und wir stehen erst am Anfang. Digitalisierung verändert unser Leben. Wir alle haben digitale Technologien längst im privaten und geschäftlichen Alltag integriert und werden das zukünftig noch mehr tun und auch erwarten.

Datenaustausch in Sekunden, Online-Shopping und -Banking gehören zu unserem täglichen Leben. Soziale Plattformen verbinden uns mit Freunden, Familie und Geschäftspartnern. Smartphones helfen uns jederzeit und überall bei der Internetsuche, beim Organisieren von Terminen und lassen uns auf Knopfdruck bei Musik oder Spielen entspannen.

Was ist Digitalisierung? weiterlesen

SmartWorking@wibas: Wir schaffen uns eine neue Arbeitswelt

Wir sind im Laufe der Jahre gewachsen: vom Spezialisten für Prozessverbesserung mit CMMI, ITIL und COBIT hin zu einer Managementberatung.
Dieser Wandel bedingt auch eine Veränderung unserer Arbeitswelt.  SmartWorking@wibas: Wir schaffen uns eine neue Arbeitswelt weiterlesen