Archiv der Kategorie: Scrum

Über Design Thinking, Scrum, Kanban und Maslows Hammer.

Ich wurde vor kurzem gefragt, welches (Skalierungs-) Framework mir am Liebsten ist. Zugegeben: Im Kontext des Gesprächs war es ganz eindeutig eher eine rhetorische Frage. Trotzdem erinnert mich die Frage an die Zeit, in der man Basketball-Karten oder Panini-Sticker gesammelt hat. Statt „Michael Jorden oder Charles Barkley“ heißt es heute eben nur „Craig Larman, Dean Leffingwell oder Henrik Kniberg“?

Bei den Skalierungsframeworks haben sich die meisten Unternehmen heute schon auf ihr favorisiertes Modell geeinigt. In einem anderen Bereich sehen wir da noch mehr Varianz: Design Thinking. Über Design Thinking, Scrum, Kanban und Maslows Hammer. weiterlesen

Design Thinking: Einsichten der Agile Rhein-Main User Group bei wibas

In unserer Gesellschaft haben Innovation und Kreativität einen größeren Wert denn je. Eine Herausforderung im kreativen Schöpfungsprozess der heutigen Zeit ist, dass man so nah am Kunden entwickeln muss wie noch nie zuvor und sich schnell auf veränderte Bedürfnisse des Marktes anpassen muss. Ein Framework hat sich in den letzten Jahren besonders bewährt, um innovative Produkte zu entwickeln: Design Thinking.
Hierbei soll das Adressieren von Problemen aus verschiedenen Perspektiven zur Entwicklung neuer Ideen beitragen. Zentral ist hier vor allem eine nutzerzentrierte Herangehensweise im Innovationsprozess. Design Thinking: Einsichten der Agile Rhein-Main User Group bei wibas weiterlesen

Verteilte Refinements: Einblicke der Agile Rhein-Main User Group bei wibas

Wir von wibas stellen fest, dass vermehrt Unternehmen „agile“ im Sinne von verteilten Teams starten. Das bedeutet viele Teams, die sich an verschiedenen Standorten befinden und sich synchronisieren müssen. Die Digitalisierung bietet die Antwort für agile verteilte Teams.

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Verteilte Retrospektiven: Einsichten der Agile Rhein-Main User Group bei wibas

Wir leben immer mehr in einem Arbeitsumfeld, in dem sich Experten und Teams teilweise über weite Strecken verteilen. Dadurch wird es oft schwierig, selbst Events, die für Scrum essentiell sind, Face-to-Face zu erleben. So gehört es immer mehr zum Alltag, dass verteilte Teams auch in Scrum mehr und mehr auftreten. Allerdings ist noch nicht untersucht, was in diesem Kontext funktioniert und was nicht.

Wir von wibas haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht herauszufinden, wie wir diese Herausforderung meistern können oder bei welchen Events verteilte Teams nicht tragbar sind.

Aus diesem Grund fanden sich am 9ten April ca. 20 Scrum Master und Agile Coaches zur User Group „Agile Rhein-Main“ zusammen, um zu eruieren wie eine verteilte Retrospektive aussehen könnte.

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Design Thinking und Agilität – Wie passt das zusammen?

„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
– Friedrich Wilhelm Nietzsche, 1923 –

Auch wenn dieses Zitat mittlerweile schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist, hat es dadurch keineswegs an Bedeutung eingebüßt. Denn Innovation und Kreativität haben in unserer Gesellschaft einen größeren Wert denn je. Es mag sein, dass das Ziel heute nicht immer ist den philosophisch bildlichen tanzenden Stern zu erschaffen, dafür aber z.B. neue Interfaces und Produkte. Eine Herausforderung im kreativen Schöpfungsprozess der heutigen Zeit ist, dass man so nah am Kunden entwickeln muss wie noch nie zuvor und sich schnell auf veränderte Bedürfnisse des Markts anpassen muss. Design Thinking und Agilität – Wie passt das zusammen? weiterlesen

Shu Ha Ri – Lernen in Stufen

Auf einigen agilen Kongressen oder User Groups mag es dir schon mal begegnet sein dieses Shu-Ha-Ri. Aber was ist das eigentlich? Warum verwendet die agile Community diese komischen Wörter? Das wollen wir uns in diesem Artikel mal genauer anschauen.

Die Stufen des Lernens

Was ist Shu Ha Ri eigentlich?

Shu Ha Ri ist ein Konzept aus der asiatischen Kampfkunst, es wird unter anderem im Karate verwendet. Es beschreibt die unterschiedlichen Lernstufen und heißt im sportlichen Kontext so viel wie Erlernen – Üben – Anwenden. Das Konzept soll auf den Japaner Kawakami Fuhaku (1719-1807) zurückgehen.

Shu, der Lernende gehorcht den Regeln und erlernt diese.
Shu
Die erste Lernstufe heißt „Shu“ und bedeutet die Regeln zu lernen, zu gehorchen und zu kopieren – also die Regeln selber genau so nachzumachen. Stell dir einfach einen asiatischen Kampffilm vor. Ein kleiner Jung kommt in das Kloster der Mönche und will die hohe Kampfkunst erlernen. Seine Großmeister zeigen ihm die Bewegungsabläufe, korrigieren falsche Körperhaltungen und lassen den Jungen die Bewegungen wiederholen. In dieser Phase gehorcht der Junge als Lernender seinen Großmeistern.

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Agile Mythen: User Stories – Das Pflichtformat für Scrum Teams?!?

Das User Story Format wird insbesondere von Scrum Teams oft genutzt, um Anforderungen zu dokumentieren. Es ist eine kurze Syntax, die zwar total simpel klingt, wenn wir uns aber hinsetzen und versuchen diese Syntax mit Leben zu füllen, stellen wir schnell fest: Das ist doch gar nicht so einfach. Der ein oder andere mag auch schon über User Stories gestolpert sein, die irgendwie „gekünstelt“ klingen. Was ist also dran an diesem kleinen Satz? Wieso verwenden ihn so viele? Und müssen Scrum Teams Anforderungen im User Story Format dokumentieren? Machen sie sonst keinen „richtigen“ Scrum?

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Global Scrum Gathering 2018 in London

Am 8. bis zum 10. Oktober war es wieder soweit, das Global Scrum Gathering Europe öffnete in London seine Pforten. Sascha und ich waren beide dabei und wollen kurz ein paar Impressionen mit euch teilen.

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