Archiv der Kategorie: Scrum

Verteilte Retrospektiven: Einsichten der Agile Rhein-Main User Group bei wibas

Wir leben immer mehr in einem Arbeitsumfeld, in dem sich Experten und Teams teilweise über weite Strecken verteilen. Dadurch wird es oft schwierig, selbst Events, die für Scrum essentiell sind, Face-to-Face zu erleben. So gehört es immer mehr zum Alltag, dass verteilte Teams auch in Scrum mehr und mehr auftreten. Allerdings ist noch nicht untersucht, was in diesem Kontext funktioniert und was nicht.

Wir von wibas haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht herauszufinden, wie wir diese Herausforderung meistern können oder bei welchen Events verteilte Teams nicht tragbar sind.

Aus diesem Grund fanden sich am 9ten April ca. 20 Scrum Master und Agile Coaches zur User Group „Agile Rhein-Main“ zusammen, um zu eruieren wie eine verteilte Retrospektive aussehen könnte.

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Design Thinking und Agilität – Wie passt das zusammen?

„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
– Friedrich Wilhelm Nietzsche, 1923 –

Auch wenn dieses Zitat mittlerweile schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist, hat es dadurch keineswegs an Bedeutung eingebüßt. Denn Innovation und Kreativität haben in unserer Gesellschaft einen größeren Wert denn je. Es mag sein, dass das Ziel heute nicht immer ist den philosophisch bildlichen tanzenden Stern zu erschaffen, dafür aber z.B. neue Interfaces und Produkte. Eine Herausforderung im kreativen Schöpfungsprozess der heutigen Zeit ist, dass man so nah am Kunden entwickeln muss wie noch nie zuvor und sich schnell auf veränderte Bedürfnisse des Markts anpassen muss.

Um diese Wertschöpfung zu gewährleisten, hat in den letzten Jahren eine Methode besonders die Aufmerksamkeit der Wirtschaft erlangt: Design Thinking. Dieser Ansatz zeichnet sich dadurch aus, dass er durch das multiperspektivische Adressieren von Problemen zur Entwicklung neuer Ideen beitragen soll. Weiter kennzeichnet diese Methode der Grundsatz Lösungen zu finden, die aus Anwendersicht überzeugend sind. Design Thinking wird häufig in Sprintform angewandt. Hierbei sprechen wir von einem isolierten Setting, das sich über typischerweise 3 bis 5 Tage erstreckt. In einem solchen Sprint durchläuft ein interdisziplinäres Team aus Experten einen festgelegten Rahmenprozess, der sich in der Regel in folgende Phasen gliedert und in untenstehender Grafik illustriert ist.

Das Team versucht zu Beginn ein Grundverständnis für das zu adressierende Problem zu entwickeln, anschließend Adressaten der Fragestellung im Feld zu befragen oder zu beobachten, um dann diese Erkenntnisse zusammenzutragen und zu filtern. Nach dieser Phase beginnt die Ideation oder auch Entwicklung von Ideen genannt. Aus diesen Ideen werden Prototypen generiert, die gegen Ende des Sprints dem Nutzer vorgestellt und von diesem getestet werden. Eine detailliertere Erklärung und Definition für alle Interessierten finden Sie hier nachzulesen oder hier in Videoform.


Nun mag der Begriff und die Bedeutung dahinter zwar den meisten klar sein, jedoch ist es vielen ein Rätsel, in welcher Verbindung dieses Framework mit Agilität steht? Und noch viel wichtiger: Wo sollte man es verorten?

Diese Fragen wollen wir heute im Rahmen des Blogs etwas genauer unter die Lupe nehmen.

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Shu Ha Ri – Lernen in Stufen

Auf einigen agilen Kongressen oder User Groups mag es dir schon mal begegnet sein dieses Shu-Ha-Ri. Aber was ist das eigentlich? Warum verwendet die agile Community diese komischen Wörter? Das wollen wir uns in diesem Artikel mal genauer anschauen.

Die Stufen des Lernens

Was ist Shu Ha Ri eigentlich?

Shu Ha Ri ist ein Konzept aus der asiatischen Kampfkunst, es wird unter anderem im Karate verwendet. Es beschreibt die unterschiedlichen Lernstufen und heißt im sportlichen Kontext so viel wie Erlernen – Üben – Anwenden. Das Konzept soll auf den Japaner Kawakami Fuhaku (1719-1807) zurückgehen.

Shu, der Lernende gehorcht den Regeln und erlernt diese.
Shu
Die erste Lernstufe heißt „Shu“ und bedeutet die Regeln zu lernen, zu gehorchen und zu kopieren – also die Regeln selber genau so nachzumachen. Stell dir einfach einen asiatischen Kampffilm vor. Ein kleiner Jung kommt in das Kloster der Mönche und will die hohe Kampfkunst erlernen. Seine Großmeister zeigen ihm die Bewegungsabläufe, korrigieren falsche Körperhaltungen und lassen den Jungen die Bewegungen wiederholen. In dieser Phase gehorcht der Junge als Lernender seinen Großmeistern.

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Certified Scrum Master (CSM) oder Professional Scrum Master (PSM)?

CSM und PSM sind die beiden anerkannten Scrum Master Zertifizierungen. Wo ist der Unterschied?

Scrum Alliance

Die Scrum Alliance war die erste Organisation, die ein Zertifizierungsprogramm rund um Scrum anbot und deren Certified Scrum Master (CSM) die bekannteste Zertifizierung ist.

Scrum.org

Einer der Gründer der Scrum Alliance, Ken Schwaber, verließ diese und gründete eine neue Organisation namens Scrum.org, die eine konkurrierende Zertifizierung namens Professional Scrum Master (PSM) eingeführt hat. Certified Scrum Master (CSM) oder Professional Scrum Master (PSM)? weiterlesen

Agile Mythen: User Stories – Das Pflichtformat für Scrum Teams?!?

Das User Story Format wird insbesondere von Scrum Teams oft genutzt, um Anforderungen zu dokumentieren. Es ist eine kurze Syntax, die zwar total simpel klingt, wenn wir uns aber hinsetzen und versuchen diese Syntax mit Leben zu füllen, stellen wir schnell fest: Das ist doch gar nicht so einfach. Der ein oder andere mag auch schon über User Stories gestolpert sein, die irgendwie „gekünstelt“ klingen. Was ist also dran an diesem kleinen Satz? Wieso verwenden ihn so viele? Und müssen Scrum Teams Anforderungen im User Story Format dokumentieren? Machen sie sonst keinen „richtigen“ Scrum?

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Global Scrum Gathering 2018 in London

Am 8. bis zum 10. Oktober war es wieder soweit, das Global Scrum Gathering Europe öffnete in London seine Pforten. Sascha und ich waren beide dabei und wollen kurz ein paar Impressionen mit euch teilen.

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Virtuelle oder co-lokierte Zusammenarbeit – Part 2

Virtuell arbeitende Teams sind Realität und stellen uns vor Herausforderungen. Im Rahmen von New Work investieren Unternehmen immer mehr in Technologien die dies möglich machen und schaffen Rahmen die verteiltes Arbeiten fördern werden.

Quelle: https://www.kienbaum.com/de/blog/new-work-pulse-check

Gestern Abend hatten wir wieder mal das Vergnügend die Agile Rhein-Main Usergroup bei uns als Gast zu begrüßen. Im Anschluß zum letzten Treffen im Juni wollten wir einen Erfahrungsaustausch zu den ausprobierten Tools machen.

Aber wie das manchmal so ist, es ist ja auch immer noch Urlaubszeit, war kein Teilnehmer von der letzten Usergroup da. Und nun? Wir haben uns dann entschlossen in zwei Gruppen folgendes zu diskutieren:

Achtsamkeit für Agilisten – was das ist und warum bietet wibas dazu ein Seminar an?

Achtsamkeit ist in aller Munde, aber was ist das eigentlich?

Achtsamkeit ist nichts neues, sondern hat eine Jahrtausende alte Tradition, z.B. im Buddhismus oder Yoga. Achtsamkeit und Meditation sind längst aus der „Esoterikecke“ heraus gekommen und zum Themenfeld der Medizin und der Persönlichkeitsentwicklung geworden. Ganze Unternehmen schreiben sich auf die Fahne ihre Mitarbeiter in Achtsamkeit zu schulen Achtsamkeit für Agilisten – was das ist und warum bietet wibas dazu ein Seminar an? weiterlesen