Archiv der Kategorie: Scrum

Wie skaliert Scrum?

Scrum ist für Teams mit einer Größe von fünf bis neun Personen gedacht. Scrum skaliert, indem man für größere Projekte mehrere Scrum Teams aufsetzt.

Jedes der Teams nutzt das Scrum Framework: es gibt für jedes Team genau einen Product Owner und einen Scrum Master. Die Product Owner haben die Verantwortung, ein gemeinsames Product Backlog zu führen. Sie bilden zusammen ein Product Owner Team. Zusammen ordnen sie das Product Backlog. Für die Product Backlog-Einträge, die für den nächsten Sprint in Frage kommen, entscheidet das Product Owner Team, welches der Scrum Teams den jeweiligen Product Backlog-Eintrag umsetzen soll. Das Product Owner Team bildet also aus dem Gesamt-Product Backlog einzelne Product Backlogs für die jeweiligen Scrum Teams.

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Wie gehen Verträge mit Scrum?

Bei der Gestaltung von Verträgen für die Herstellung von Produkten mit Hilfe von Scrum gibt es drei grundsätzlich voneinander unabhängige Entscheidungen zu fällen:

  1. Wird die Arbeit des Product Owner vollständig vom Auftraggeber übernommen oder wird ein wesentlicher Teil der Arbeit des Produkt Owners und damit der Festlegung der Produktmerkmale vom Auftragnehmer durchgeführt?
  2. Wird ein Festpreis vereinbart oder erfolgt eine Abrechnung nach Aufwand?
  3. Wird ein Werkvertrag oder ein Dienstvertrag geschlossen?
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Der neue Scrum Guide 2020

Es gibt einen neuen Scrum Guide herausgegeben durch die beiden Erfinder von Scrum: Ken Schwaber und Jeff Sutherland. Das ist die zweite Überarbeitung seit dem ersten Erscheinen im Jahr 2010.

Wir haben uns den neuen Scrum Guide im Detail angeschaut und möchten hier auf die wesentlichen Neuerungen aus unserer Sicht eingehen. Diese Interpretation ist unsere Sicht der Dinge und wir freuen uns darauf das mit Dir zu diskutieren. Was bedeuten die Neuerungen für Dich?

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Kleines Survival Kit für Remote Arbeiten

Corona stellt uns vor einige Herausforderungen. Eine davon ist für viele von uns die neue Form von Arbeiten – remote von Zuhause. In den letzten Wochen ist besonders aufgefallen, dass Remote Arbeit umso schwieriger ist, wenn Meetings oder allgemein Kommunikation schon vorher (physisch) nicht gut funktioniert haben. Um diese Herausforderungen zu bewältigen und das New Normal zu meistern, haben wir einige Tipps gesammelt.

 

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Über Design Thinking, Scrum, Kanban und Maslows Hammer.

Ich wurde vor kurzem gefragt, welches (Skalierungs-) Framework mir am Liebsten ist. Zugegeben: Im Kontext des Gesprächs war es ganz eindeutig eher eine rhetorische Frage. Trotzdem erinnert mich die Frage an die Zeit, in der man Basketball-Karten oder Panini-Sticker gesammelt hat. Statt „Michael Jorden oder Charles Barkley“ heißt es heute eben nur „Craig Larman, Dean Leffingwell oder Henrik Kniberg“?

Bei den Skalierungsframeworks haben sich die meisten Unternehmen heute schon auf ihr favorisiertes Modell geeinigt. In einem anderen Bereich sehen wir da noch mehr Varianz: Design Thinking. Über Design Thinking, Scrum, Kanban und Maslows Hammer. weiterlesen

Design Thinking: Einsichten der Agile Rhein-Main User Group bei wibas

In unserer Gesellschaft haben Innovation und Kreativität einen größeren Wert denn je. Eine Herausforderung im kreativen Schöpfungsprozess der heutigen Zeit ist, dass man so nah am Kunden entwickeln muss wie noch nie zuvor und sich schnell auf veränderte Bedürfnisse des Marktes anpassen muss. Ein Framework hat sich in den letzten Jahren besonders bewährt, um innovative Produkte zu entwickeln: Design Thinking.
Hierbei soll das Adressieren von Problemen aus verschiedenen Perspektiven zur Entwicklung neuer Ideen beitragen. Zentral ist hier vor allem eine nutzerzentrierte Herangehensweise im Innovationsprozess. Design Thinking: Einsichten der Agile Rhein-Main User Group bei wibas weiterlesen

Verteilte Refinements: Einblicke der Agile Rhein-Main User Group bei wibas

Wir von wibas stellen fest, dass vermehrt Unternehmen „agile“ im Sinne von verteilten Teams starten. Das bedeutet viele Teams, die sich an verschiedenen Standorten befinden und sich synchronisieren müssen. Die Digitalisierung bietet die Antwort für agile verteilte Teams.

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Verteilte Retrospektiven: Einsichten der Agile Rhein-Main User Group bei wibas

Wir leben immer mehr in einem Arbeitsumfeld, in dem sich Experten und Teams teilweise über weite Strecken verteilen. Dadurch wird es oft schwierig, selbst Events, die für Scrum essentiell sind, Face-to-Face zu erleben. So gehört es immer mehr zum Alltag, dass verteilte Teams auch in Scrum mehr und mehr auftreten. Allerdings ist noch nicht untersucht, was in diesem Kontext funktioniert und was nicht.

Wir von wibas haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht herauszufinden, wie wir diese Herausforderung meistern können oder bei welchen Events verteilte Teams nicht tragbar sind.

Aus diesem Grund fanden sich am 9ten April ca. 20 Scrum Master und Agile Coaches zur User Group „Agile Rhein-Main“ zusammen, um zu eruieren wie eine verteilte Retrospektive aussehen könnte.

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Design Thinking und Agilität – Wie passt das zusammen?

„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
– Friedrich Wilhelm Nietzsche, 1923 –

Auch wenn dieses Zitat mittlerweile schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist, hat es dadurch keineswegs an Bedeutung eingebüßt. Denn Innovation und Kreativität haben in unserer Gesellschaft einen größeren Wert denn je. Es mag sein, dass das Ziel heute nicht immer ist den philosophisch bildlichen tanzenden Stern zu erschaffen, dafür aber z.B. neue Interfaces und Produkte. Eine Herausforderung im kreativen Schöpfungsprozess der heutigen Zeit ist, dass man so nah am Kunden entwickeln muss wie noch nie zuvor und sich schnell auf veränderte Bedürfnisse des Markts anpassen muss. Design Thinking und Agilität – Wie passt das zusammen? weiterlesen