Flipcharts eines Agilisten: Von der Vision zur User Story

Wozu brauche ich das Flipchart?

Um der Rolle Product Owner bzw. den Stakeholdern darzustellen, wie es möglich ist, dass aus ihrer ursprünglichen Product Vision schlussendlich Aufgaben entstehen, die das Team umsetzen kann. Auch für das Umsetzungsteam selbst, um den großen Zusammenhang zwischen Aufgaben und Product Vision zu erkennen. Insgesamt für alle, die verstehen möchten, wie aus einer Product Vision schließlich Aufgaben und daraus dann ein Product Increment bzw. schlussendlich das fertige Produkt werden kann. Flipcharts eines Agilisten: Von der Vision zur User Story weiterlesen

Flipcharts eines Agilisten: INVEST

Wozu brauche ich dieses Flipchart?

Häufig fragen Teams, Product Owner oder Stakeholder „Was sind denn eigentlich Eigenschaften eines guten Product Backlog Items?“ Bei der Beantwortung dieser Fragen, kann das Akronym INVEST als Gedächtnisstütze weiterhelfen. INVEST kommt aus dem Englischen und steht für Independent, Negotiable, Valuable, Estimated und Tested. Im einzelnen ist damit folgendes gemeint.
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Flipcharts eines Agilisten: Historie zu Agile & Lean

Flipchart zur Erzählung

Wozu brauche ich dieses Flipchart?

Als Agilist wirst du im Laufe deiner Karriere immer wieder nach Herkunft und Hintergründen der agilen und schlanken Methoden gefragt. Dies kann im Kontext von Trainings passieren oder durch Mitglieder eines Teams das du zum Beispiel als Scrum Master betreust. Dieser Artikel erläutert die Historie zu den einzelnen Ansätzen, damit du als Agilist in diesem Situationen mit Wissen aufwarten und die Zusammenhänge von agil und lean erklären kannst. Flipcharts eines Agilisten: Historie zu Agile & Lean weiterlesen

wibas ist „Förderer der neuen Wirtschaft“

wibas ist Förderer der neuen Wirtschaft

Ein sogenanntes „intrinsifier“-Unternehmen sind wir ja schon, seit Mark Poppenburg – als Gründer des New Work Netzwerkes intrinsify.me – uns in 2015 besucht, befragt und als Unternehmen für irgendwie besonders befunden hatte.

Jetzt haben wir uns bei wibas entschlossen, unsererseits intrinsify.me regelmäßig zu unterstützen. Dafür dürfen wir uns den Titel „Förderer der neuen Wirtschaft“ ans Revers und das Logo an die website heften. Um auszudrücken, dass wir das ernst meinen mit der neuen Arbeitswelt. Bei uns selbst und denen um uns.

Die ganz praktische „New Work“ bringen wir nicht nur beratend zu unseren Kunden sondern hoffentlich – durch die Art wie wir drauf sind – auch auf direktem Weg zu den Menschen, mit denen wir in Kontakt sind. (Das darf gerne kommentiert werden.)

Wir glauben an ähnliche Dinge wir intrinsify.me und die Leute, die sich dort tummeln: Wir sehen in Menschen in Organisationen immer die gestaltenden, von innen heraus motivierten, Beitrag leistenden, Sinn stiftenden, wohlwollenden, kreativen Wesen, die wir alle sein können. OK, bei manchen ist davon das eine oder andere verschüttet unter Richtlinien, Dienstweg und schlechter Führung.

Da sind wir dann als Organisationsarchäologen unterwegs, die den eigentlichen Kern des homo creator wieder freilegen wollen. Auch wenn es dafür Geduld und gute Ideen braucht, um die in Jahren des reinen Funktionierens angelegten Patinaschichten wieder abzutragen. Es geht. Und es lohnt sich. Für den Einzelnen und das Team, in dem er wirkt.

Das ist jetzt pathetischer geworden als ich es anfangs vorhatte.

So suchen wir die Menschen, die bei intrinsify Mitglied sein könnten, in den Organisationen, die wir dabei begleiten, effektiver, agiler oder digitaler zu werden. Die Neugier an den Menschen ist vermutlich das, was wibas und intrinsify verbindet. Und die Lust am Experimentieren: Mit vollem Einsatz und allen Ernstes etwas auszuprobieren, von dem man vorher nicht weiß, ob es klappt. Und gleichzeitig zu wissen, dass man es ohne das Experiment auch nie herausfinden würde.

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Kanban – Ein Erfahrungsbericht

Bis 2016 hatten wir bei wibas immer zwei Teams: unser One Team und das Consultant Team. Im letzten Jahr haben wir uns entschlossen ein weiteres Team aufzubauen, unser Service Team, um so unser One Team zu entlasten. Wie unser Service Team arbeitet, was es auf den Weg zu Selbstorganisation gelernt hat und welche Herausforderungen das Team hatte, haben mir Sadie und Alex in einem kurzem Interview geschildert.

Anna:
Hallo liebes Service Team,
Erst mal danke, dass ihr euch die Zeit nehmt, um mit mir über eure Erfahrungen als Kanban Team zu sprechen.
Könnt ihr einmal kurz schildern was ihr genau tut?
Sadie:
Wir arbeiten als eigenverantwortliches Team und sind für die Schulungsorganisation zuständig.
Alex:
Genau, als Service Team organisieren wir nach einem Kauf die Schulungen. Dazu stehen wir in engem Kontakt mit unserem Kunden und natürlich auch unseren Trainern. Wir holen alle Infos für unsere Trainer ein und sorgen dafür, dass sie das benötigte Material am Ort der Schulung vorfinden.

Anna:
Warum verwendet ihr Kanban?
Alex:
Am Anfang nutzten wir Kanban als neu zusammengewürfeltes, aber selbstorganisierendes Team, um die uns aufgetragenen Prozesse besser zu verstehen und zu verinnerlichen. Heute nutzen wir Kanban, um unseren Workflow zu visualisieren und um effizienter zu werden. Durch Kanban können wir schnell erkennen, wo Engpässe entstehen und können so auf spontane oder schwierige Situationen reagieren.
Sadie:
In unserem Team können alle alles bearbeiten. Es ist so, dass oft mehrere von uns an der Organisation einer Schulung beteiligt sind. Das ist wichtig, damit der Prozess nicht stehen bleibt, denn wir sind ja nicht jeden Tag da. Es ist also notwendig, dass unsere Arbeit so transparent wie möglich ist. Somit können wir nachvollziehen, was der Stand der Dinge ist.

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Agile Mythen: User Stories schreiben ist Product Owner Aufgabe

Agile Mythen: Schreibt nur der PO User Stories?!?

Immer wieder werde ich mit der Aussage konfrontiert, dass nur der Product Owner User Stories schreibt und priorisiert. Richtig ist der Product Owner ist die Person, die das Product Backlog priorisiert. Aber aus mir unerfindlichen Gründen scheinen viele Menschen davon überzeugt zu sein, dass es eine Kernaufgabe des Product Owners ist sich an den Schreibtisch zu setzen und so lange an einer User Story zu schreiben bis sie bereit (ready) für einen Sprint ist. Steht das wirklich so im Scrum Guide? Agile Mythen: User Stories schreiben ist Product Owner Aufgabe weiterlesen

Agil Führen – Einfach mal anfangen!

Bereits seit mehr als 80 Jahren wird in der Fachliteratur intensive Führungsforschung betrieben. Innerhalb dieser Zeit sind mehr als 40 verschiedene Definitionen des Begriffs Führung entstanden und mit ihnen mindestens genauso viele verschiedene Führungsmodelle. Dabei reichen die Führungsstile von den Anfängen der Great-Man-Theory, über die Modelle von Max Weber bis hin zu einem der neuesten Trends wie dem Empowering Leadership. Die Frage, die sich stellt ist: Was hat diese Entwicklung gebracht? Agil Führen – Einfach mal anfangen! weiterlesen

Die Anziehungskraft einer agilen Organisation

Agile Werte

Im Moment ist „agil“ das hippe Thema schlechthin und jeder, der „In“ sein möchte oder was auf sich hält, bezeichnet sich als „agil“. Jede Firma verwendet zumindest zum Teil schon agile Methoden, rühmt sich selber agil verstanden zu haben und jeder stimmt einem gleich zu, dass „agil doch gar nicht so schwer ist“ oder „kein Hexenwerk“. Und doch gibt es Unterschiede zwischen tatsächlich gelebter Agilität und Lippenbekenntnisse, die mit der Realität nichts zu tun.

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Agile Mythen: Agile Teams dokumentieren nicht

Spätestens wenn wir im Rahmen einer Schulung bei Kunden das Agile Manifest vorstellen und den Punkt „Funktionierende Software mehr als umfassende Dokumentation“ vorstellen geht das Geraune durch die Schulungsteilnehmer. Sätze wie „Cool, wenn ich Scrum mache, muss ich ja nicht mehr dokumentieren“, bis hin zu „Ich habe doch gleich gesagt, dass dieses agil nicht funktionieren kann, wenn die nicht mal dokumentieren“ schallen einem da als Trainier entgegen.

Agiles Manifest

Genau wegen diesen gefährlichen Aussagen, die ich als gefährliches Halbwissen bezeichne, nehme ich mir jetzt die Zeit ausführlich auf das Agile Manifest einzugehen. Denn ich möchte klarstellen, dass der Satzteil auf der rechten Seite wichtig ist, der Satzteil auf der linken Seite nur als wichtiger angesehen wird.

Definition of Done hilft weiter

Definition of Done

Tatsache ist, dass auch im agilen Umfeld ausführlich dokumentiert wird.

Gerade beim Einsatz von Scrum kann man die notwendige Dokumentation sehr gut zum Beispiel über die Definition of Done (DoD) festlegen:

  • Was brauchen wir an Dokumentation?
  • Wo legen wir das ab?

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